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  • DE-06628 Naumburg (Saale)
  • 02/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-264463)

Neubau Landesweingut Kloster Pforta


  • Teilnahme

    Eingangssituation, © GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN. Visualisierung: Roberto Zitelli

    Architekten
    GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Lisa Herwagen, Frank Zimmermann

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Die Eingliederung einer modernen Produktionsstätte in die über Jahrhunderte gewachsene Klosteranlage, ohne diese dabei in ihrer Integrität zu stören, stellt die besondere Herausforderung dieser speziellen Aufgabe dar. Mit dem Neubau gilt es auf der einen Seite, die fertigungstechnischen Rahmenbedingungen des Weingutes weiter zu steigern; auf der anderen Seite verfolgt der Umzug an den Standort der namensgebenden, historischen Klosteranlage aber auch das Ziel, die touristische Anziehungskraft für Kloster und Weingut zu stärken. Das Kloster selbst soll zu dem Emblem für das Landesweingut werden.

    Vor diesem Hintergrund schlagen wir einen schmalen, langgestreckten Baukörper vor, der – ohne die einheitliche Erlebbarkeit des früheren Wirtschaftsgartens zu zerschneiden – unmittelbar der nördlichen Klostermauer vorgelagert wird. Indem der Großteil des oberirdischen Gebäudes die Mauer nicht überragt, kann der Neubau aus dem Garten betrachtet auch als eine bauliche Transformation der Klostermauer gelesen werden. Für den außenstehenden Betrachter kann der überhöhte Teil wiederum als eine punktuelle Ergänzung des bestehenden Gefüges wahrgenommen werden. Auf diese Weise wird das bestehende Wechselspiel der Klosteranlage als Fügungsprinzip weiter geführt und neu interpretiert.

    Fachberatung Oenologie: Dr. Manfred Lindicke, Weinbau Dr. Lindicke
    Fachberatung Gebäudetechnik: Friedrich Thomas, Ingenieurbüro Thomas
    Fachberatung Statik: Henning Ecker, ifb beratende Ingenieure

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.