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  • DE-70565 Stuttgart, DE-70565 Stuttgart
  • 03/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-276818)

Rohrer Höhe – Stadtquartier für Jung und Alt in Stuttgart


  • Anerkennung

    Ansicht Generationenplatz, © pesch partner architekten stadtplaner, silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Stadtplaner, Architekten: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    12.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    In diesem Entwurf ist das Hans‐Rehn‐Stift direkt an der Supperstraße angeordnet, was zu einer klaren Adressbildung des Pflegeheims beiträgt. Auch die Anordnung der Zugänge zu den Wohngebäuden rund um den Generationenplatz wird positiv gesehen.
    Wenn auch die Verzahnung der Punktgebäude mit dem angrenzenden Thing‐Park und dem Landschaftsraum als gelungen betrachtet werden kann, ist doch die Großform des neuen Hans‐Rehn‐Stifts in Anbetracht der kleinteiligen Nachbarbebauung kritisch zu sehen. Zudem wird eine direkte Verknüpfung der unterschiedlichen Nutzungsbereiche vermisst.
    Im westlichen Bereich und auch am östlichen Gebietsrand ragen die Neubauten in die freizuhaltenden Grünbereiche hinein.

    Zur Organisation des Pflegeheims ist anzumerken, dass die im östlichen Flügel liegende Hausgemeinschaft einer generellen grundrisslichen Überarbeitung bedarf. Das Pflegewohnen weist einen großen Anteil an Verkehrsflächen und auch nordorientierten Wohnungen auf, was sehr kritisch gesehen wird. Durch die leicht polygonale Ausformung der weiteren Wohngebäude entstehen teilweise suboptimale Wohnungsgrundrisse.

    Die Orientierung des Außenbereichs der KiTa ‐ abgewandt vom Generationenplatz hin zur Supperstraße ‐ wird ebenso wie ihre 3‐geschossige Organisation kritisch gesehen.

    Der kompakte Entwurf zeichnet sich energetisch durch einen ausgewogenen Glasanteil aus.

    Zusammengefasst ist zu sagen, dass der Entwurf zwar aus städtebaulicher Sicht interessante Ansätze aufzeigt, jedoch Mängel hinsichtlich des angestrebten Quartiersansatzes, der Grundrisse und des Eingriffs in freizuhaltende Grünflächen aufweist.