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  • 07/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-302240)

Stadt-/ Gebietsplanung

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  • Teilnahme

    Städtebaulicher Entwurf, © claussen-seggelke stadtplaner / YLA

    Landschaftsarchitekten
    YLA Ando Yoo Landschaftsarchitektur, Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Ando Yoo

    Mitarbeit
    Jessica Uhrig

    In Zusammenarbeit mit:
    Stadtplaner: claussen-seggelke stadtplaner, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Nachvollziehbare Anordnung der südlichen Wohnhöfe. Die Verknüpfung der Grünelemente mit dem Wohnquartier wird als guter städtebaulicher Ansatz gewertet; das Grün wird mit dem Baugebiet verzahnt. Der Mitte fehlt die Kraft, es entsteht eine städtebauliche Unwucht. Der Retentionspark wirkt landschaftsplanerisch sehr überzeugend; es stellt sich lediglich die Frage der Zuordnung/ Verwaltung der Flächen.
    Die Idee des Quartiersplatzes als Eingang zum Stadtteil wird begrüßt, der Baukörper
    des geplanten Gemeinschaftshauses scheint jedoch zu schwach um prägend zu wirken.
    Es fehlt eine unabhängige fußläufige Durchwegung des inneren Baugebietes in
    West-Ostrichtung. Der Anschluss der mittleren Grünflächen an das öffentliche Wegenetz
    ist nicht überzeugend gelöst, sie wirken eher privat.
    Die südliche Erschließungsachse gleicht in ihrer Ausprägung einer Haupterschließung
    und steht damit in Konkurrenz zur Schlutuper Straße.
    Am südlichen Plangebietsrand ist die Bebauung am dichtesten, hier kann ein großer
    Anteil Geschosswohnungsbau untergebracht werden. Prinzipiell ist die Verzahnung
    mit dem südlichen Grüngürtel zu begrüßen, aufgrund des hohen Baumbestandes
    wird jedoch befürchtet, dass die Aufenthaltsqualität in den Wohnhöfen durch Verschattung
    beeinträchtigt werden könnte.
    Die Kita sollte an den Quartiersplatz gerückt werden, um die Nutzung des Platzes zu
    stärken und den „Hol- und Bringeverkehr“ nicht ins Baugebiet zu ziehen.
    Innerhalb des Plangebietes sind wenige Pufferflächen für Regenwasser ablesbar. Die freiräumliche und städtebauliche Identitätsbildung zeigt sich insbesondere in der Qualität der nördlichen Grün- und Retentionsfläche. Die Quartiersmitte erscheint jedoch nicht einbezogen.
    An der Schlutuper Straße werden beidseitig Gebäuderiegel angeordnet. Durch die
    begrenzte Flächenverfügbarkeit insbesondere auf der östlichen Seite, kann die
    Straße hier nicht überzeigend gefasst werden.
    Die Idee die Baukörper im nordöstlichen (kleinen) Baugebiet auf einen Garagensockel
    anzuordnen ist interessant, hinsichtlich des Lärmschutzes aber letztlich nicht überzeugend.
    Die Anordnung der vier mit kleinen Plätzen gekoppelten Stellplatzanlagen in den
    Ecken der Quartiersmitte wird in ihrer grundsätzlichen Zielsetzung Begegnungsräume
    zu schaffen begrüßt, bleibt jedoch eher eine symbolische Geste, da die Stellplatznutzung
    im Vordergrund steht und parkende PWK einer qualitätvollen Freiflächengestaltung
    entgegen stehen.