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  • DE-67063 Ludwigshafen, DE-67240 Bobenheim-Roxheim
  • 05/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-282682)

Neubau der Realschule Plus in Bobenheim-Roxheim


  • 3. Preis

    © Jöllenbeck & Wolf Architekten

    Architekten
    Jöllenbeck & Wolf Architekten BDA, Walldorf (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Cornelia Biegert

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Cornelia Biegert Landschaftsarchitektur GmbH, Bad Friedrichshall (DE)
    Modellbauer: Béla Berec Architektur-Modellbau-Gestaltung, Esslingen (DE)

    Preisgeld
    7.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Dem Verfasser gelingt eine städtebauliche und baukörperlich eindeutige Komposition. 1., 2. und 3. BA stehen in zweiter Reihe, somit werden zwei neue, zusätzliche Eingänge sowohl vom Pausenhof als auch von den Parkplätzen geschaffen. Diese erschließen ein Forum, welches dem Mehrzweckraum und dem Musikraum zugeschaltet werden kann. Dies ermöglicht zusätzliche Nutzungen und ist damit positiv zu sehen. Nicht geschickt ist die nicht direkte Zuordnung der Küche zu Forum und Mehrzweckraum. Der vom Verfasser vorgeschlagene zweite und dritte Bauabschnitt lassen sich sowohl separat als auch gemeinsam realisieren.
    In allen Bauabschnitten entstehen hochwertige und gut natürlich belichtete Erschließungsflächen. Es entstehen dadurch an unterschiedlichen Stellen informelle Lernbereiche. Die Klassenraumanordnung ist sehr übersichtlich gestaltet und dient einer guten Orientierung. Die Erweiterung fügt sich sehr gut an die vorgegebene Erschließungsstruktur an. Kritisch gesehen wird die Anordnung von Verwaltung und Lehrerzimmer Bereich auf zwei verschiedenen Ebenen.
    Positiv gesehen wird die Pausenhofsituation, nämlich dass zwei Pausenhofbereiche (Pausenhof und Bewegungsfläche) quasi in einem Band vorgeschlagen werden, so dass man eine gute Aufsicht führen kann. Weiterhin positiv gesehen werden die übrigen Grünflächen, die als Freiklasse oder zur weiteren freien Nutzung für Schülerinnen und Schüler vorgesehen sind. Auch wird die Terrasse positiv gesehen und begrüßt, da sie vielfältig im Schulbetrieb nutzbar gemacht werden kann. Räumlich unangenehm wird der Außenbereich vor dem süd- östlichen Eingangsbereich angesehen.
    Die Barrierefreiheit im 1. Bauabschnitt ist leider nicht gewährleistet durch da Fehlen eines Aufzuges. Dieser Mangel kann beseitigt werden durch einen Aufzug schon im ersten Bauabschnitt.
    Die Wirtschaftlichkeitskennwerte werden fast erreicht. Allerdings erfolgte die Grundrissdarstellung in Teilen ohne Wandstärken. Werden diese berücksichtigt, würde dies zu einer Unterschreitung der geplanten Nutzungsfläche führen. Gleichzeitig erhöhen sich die berechneten Bauwerkskosten, wenn die Nutzungsflächen gemäß Raumprogramm umgesetzt würden- unabhängig davon, dass die vom Verfasser ermittelten Bezugsmengen zu überprüfen wären.