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  • DE-76829 Landau in der Pfalz
  • 10/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-308525)

Landau in der Pfalz – Gewerbepark Am Messegelände-Südost


  • Anerkennung

    Vogelperspektive

    Landschaftsarchitekten
    faktorgruen, Freiburg im Breisgau (DE), Rottweil (DE), Heidelberg (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Martin Schedlbauer

    Mitarbeit
    Ricardo Patings, Michał Herl, Danilo Meixner

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    15.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf zeichnet sich durch eine klare städtebauliche Grundstruktur aus. Im Mittelpunkt stehen zwei Nord-Süd ausgerichtete Grünfugen, die auch die beiden Hofstellen geschickt in die Struktur des Freiraumverbundes einbeziehen. An den jeweiligen Eckpunkten des Erschließungsringes werden besondere Betonungen im Gefüge des öffentlichen Raumes herausgearbeitet.

    Kleine Gewerbe-Quartiersplätze bieten Identifikation und Adressbildungsoptionen. Zudem werden über die „Verknüpfungsstationen“ an diesen prominenten Stellen Angebote für eine zeitgemäße Mobilität geboten. Die vorhandenen Wegführungen am Birnbach zur südlichen Bahntrasse bzw. zu den Naturschutzbereichen und die Ost-West-Verbindungen, u.a. unter der Autobahn hindurch, wurden beibehalten und über Erweiterungen geschickt miteinander vernetzt. Die funktionalen Vorgaben der beiden Hofstellen sind ausreichend berücksichtigt. Die Kleinteiligkeit im Bereich des nordwestlichen Clusters mit Gewerbe- bzw. Handwerkerhöfen ist interessant als Gemeinschafts-Gewerbeanlagen, jedoch von der Erschließungskonzeption noch nicht eindeutig gelöst und zu überdenken.

    Eine Berücksichtigung der Hochspannungstrasse ist nicht erkennbar. Im Gegenteil: im Bereich der Trassenführung gibt es eine Konzentration von Gebäuden, die eine hohe Arbeitsplatzdichte erwarten lässt. Dies kann im Widerspruch zur Hochspannungstrasse stehen und auch Vermarktungsschwierigkeiten für höherwertiges, kleinteiliges Gewerbe implizieren.

    Insgesamt ist es eine sehr solide, robuste und funktionsfähige städtebauliche Arbeit, bei der die Qualitäten der „Grünen Fugen“ gewürdigt werden, aber in der letztendlichen Konsequenz eines Beitrages zur landschaftlichen Vernetzung auch nicht vollumfänglich überzeugen können. Es fehlt eine überzeugende Antwort für eine besondere Landauer Gewerbeadresse.


INFO-BOX

Angelegt am 13.11.2018, 10:52
Zuletzt aktualisiert 10.12.2018, 16:26
Beitrags-ID 4-165276
Seitenaufrufe 35