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  • DE-79117 Freiburg
  • 04/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-322115)

Altenpflegeheim Stahlbad St. Antonius


  • 1. Rang

    Wettbewerbsperspektive Stahlbad, Visualisierung LINK3D Freiburg, Entwurf Stocker Dewes Architekten mit Franz und Geyer, © LINK3D Freiburg

    Visualisierer
    LINK 3D - Wettbewerbsperspektiven und Architekturvisualisierung, Freiburg im Breisgau (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: stocker dewes architekten bda, Freiburg (DE)
    Architekten: Franz und Geyer Freie Architekten BDA dwb, Freiburg im Breisgau (DE)
    Landschaftsarchitekten: AG Freiraum, Freiburg im Breisgau (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit ordnete die Neubauten städtebaulich sehr geschickt an. Durch die Aufnahme der Straßen – und Baufluchten aus der Nachbarschaft wirkt der Entwurf stadträumlich selbstverständlich.
    Das Konzept stellt das denkmalgeschützte Stahlbad räumlich großzügig frei und schafft so zusätzlich eine einladende Geste zum Ortskern von Littenweiler.
    Die Arbeit schafft somit eine neue sehr überzeugende Adressbildung für die Einrichtung.
    Das Konzept sieht zwei Baukörper vor, die über eine Fuge geschickt miteinander verbunden sind. In dieser Fuge ist der Eingangsbereich schlüssig angeordnet. Die Fuge ermöglicht zudem den Durchblick in den rückwärtigen Grundstücksbereich.
    Ein sehr positives Merkmal des Beitrages stellt die Vergrößerung der Parklage vor dem Stahlbad dar, die Außenanlage weist eine hohe Aufenthaltsqualität auf. Die Stellplätze auf dem Vorplatz sind zu überprüfen.
    Die Wegeführung durch die Parkanalage im Eingangsbereich ist gut gewählt. Ein leicht ansteigender Weg ermöglicht eine barrierefreie Erschließung. Der Entwurf weist in allen Bereichen gut nutzbare Freiflächen auf. Eine Ausstattung dieser Freiflächen mit großkronigen Bäumen ist wünschenswert.
    Positiv bewertet wird die architektonische Aussage das die Neubauten sich unterscheiden. Die Lochfassade des Neubaues in direkter Nachbarschaft zum Stahlbad wirkt angemessen . Im Preisgericht wurde diskutiert, ob die Überschreitung der Traufe des Denkmals durch den Neubau adäquat ist. Mehrheitlich wird diese ar-chitektonische Geste positiv bewertet.
    Die Ausbildung der Fassade mit Klinker sowie die vorgeschlagenen Holzfenster unterstützen die architektonische Aussagekraft der Gebäude.
    Die Ausrichtung der Wohnräume zum Außenraum ist sehr gut gelöst. Die Anordnung der Seniorenwohnungen im Dachgeschoss wird begrüßt. Die Lage der Cafeteria und der Kapelle ist funktional und im Hinblick auf die Adressbildung der Einrichtung gut gewählt.
    Die gemeinschaftlichen Einrichtungen sowie die Infrastruktur ist schlüssig im Erdgeschoss vorgesehen. Funktional sollte die Lage der Anlieferung überdacht werden.
    Die Wohngruppen in den Obergeschossen sind aus Sicht des Betreibers durchdacht und funktionieren gut. Auch die Dachwohnungen sind schlüssig konzipiert.
    Die vorgeschlagenen Bauabschnitte sind aus Sicht des Betreibers nur bedingt umsetzbar – die Durchführung der Baumaßnahme in einem Zug wird als wirtschaftlicher eingeschätzt.
    Insgesamt stellt die Arbeit einen überzeugenden Beitrag für die Aufgabenstellung vor und besitzt das Potential zur Umsetzung.