loading
  • CH-3011 Bern
  • 01/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-298684)

Neubau Campus Bern der Berner Fachhochschule (BFH)


  • 1. Rang 1. Preis

    © wulf architekten / StudioPEZ, Visualisierung: Aron Lorincz Ateliers

    Architekten
    wulf architekten, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Studio PEZ, Basel (CH)
    Bauingenieure: WMM Ingenieure AG, Basel (CH), Münchenstein (CH)
    sonstige Fachplaner: Holzprojekt GmbH ingenieure & planer, Bern (CH)
    Landschaftsarchitekten: Chaves Biedermann Landschaftsarchitekten, Frauenfeld (CH)
    Bauphysiker, TGA-Fachplaner: Drees & Sommer Schweiz GmbH, Basel (CH), Basel (CH), Zürich (CH)
    Brandschutzplaner: Rapp Infra AG, Basel (CH)

    Erläuterungstext
    Mit einem offenen internationalen Wettbewerb wurde ein Generalplanerteam für den Campus-Neubau der Berner Fachhochschule gesucht. Die Departemente Gesundheit, Soziale Arbeit und Wirtschaft, einzelne Fachbereiche der Hochschule der Künste sowie das Rektorat und der Servicebereich sollen nun an einem Ort auf 38.000 Quadratmetern untergebracht werden.

    Bei unserem mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf sind die einzelnen Bereiche in einem Baukörper zusammengefasst.
    Dieser besteht aus einem Sockel, der den Zuschnitt des Baufelds aufnimmt und drei darauf gesetzten Kuben, die den Nutzereinheiten entsprechen. Durch die Aufnahme der Schräge des Baufelds ist der mittlere Kubus verdreht, wodurch die Eigenständigkeit seiner Nutzung als Hochschule für Musik, Theater und Oper zum Ausdruck kommt. Dabei entsteht trotz der Kompaktheit des Gesamtbaukörpers ein spielerisches Erscheinungsbild.
    Die Verbindung der Kuben untereinander und die klare Grundrissstruktur ermöglichen eine flexible Nutzbarkeit.
    Ein urbaner Park mit einem pavillonartigen Rundbau, der das Weiterbildungszentrum und einen gastronomischen Treffpunkt aufnimmt, flankiert das Gebäude und referiert mit seiner industriellen Atmosphäre den gewachsenen Charakter der Umgebung.
    Parallel zum Campuspark verläuft eine innere Erschließungsstraße, die als Hauptschlagader der Hochschule alle Einheiten miteinander verknüpft und in die vertikalen Erschließungshallen der Baukörper mündet.
    Die Fassaden entsprechen in ihrer Materialität dem konstruktiven Gesamtkonzept; sie bestehen im Sockel aus Betonfertigteilen sowie einer mobilen Verglasung an der Magistrale und in den Obergeschossen aus Holzelementen mit vorvergrauter Oberfläche.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Gesamtwürdigung
    Der Projektvorschlag ist sehr sorgfältig erarbeitet und überzeugt auf städtebaulicher, typologischer als auch architektonischer Ebene. Insbesondere stellen die mehrdeutige Gliederung und Erscheinung eine gelungene Antwort für die gestellte Aufgabe dar. Die Gestaltung der Freiräume sollte aber in mehreren Bereichen noch präzisiert werden. Zudem sind der solitäre Bau der Weiterbildung bezüglich Gebäudeform und räumlicher Organisation sowie einige Aspekte des Hauptbaus bezüglich technischen und funktionalen Anforderungen noch zu klären.


INFO-BOX

Angelegt am 30.01.2019, 11:35
Zuletzt aktualisiert 11.02.2019, 13:11
Beitrags-ID 4-168829
Seitenaufrufe 305