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  • CH-3011 Bern
  • 01/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-298684)

Neubau Campus Bern der Berner Fachhochschule (BFH)


  • 4. Rang 3. Preis


    Landschaftsarchitekten
    Heinrich Landschaftsarchitektur GmbH, Winterthur (CH) Büroprofil

    Mitarbeit
    Alexander Heinrich, Alexander Kochan

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Ruprecht Architekten, Zürich (CH)
    Bauingenieure: WaltGalmarini AG, Zürich (CH)
    sonstige Fachplaner: PIRMIN JUNG, Rain (CH), Sinzig (DE), Thun (CH), Sargans (CH), Augsburg (DE)
    TGA-Fachplaner: Gruner Roschi AG, Köniz (CH)
    TGA-Fachplaner: Amstein + Walthert AG, Zürich (CH)
    Bauphysiker: BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich (CH)
    Projektsteuerer: b+p baurealisation ag, Zürich (CH), Bern (CH)
    Verkehrsplaner: WAM Planer und Ingenieure AG, Bern (CH), Solothurn (CH)
    Lichtplaner: Michael Josef Heusi GmbH, Zürich (CH)
    Brandschutzplaner: Gruner AG, Basel (CH), Köninz (CH), Oberwill (CH), Renens (CH), Stein (CH), Zürich (CH), Köln (DE)
    sonstige Fachplaner: promaFox AG, Bad Zurzach (CH)
    Visualisierer: space communication GmbH, Zürich (CH)

    Erläuterungstext
    Der Campus Bern der BFH ist ein atmosphärischer Ort des Austausches mit einem hochwertigen Park. Als hochflexibler Campus am Park bietet er Dichte und Weite, Austausch und Rückzug. Er ist ein Sinnbild für den Kanton Bern und steht für eine interberufliche Lernlandschaft mit starken landschaftlichen Qualitäten.

    Ein sorgfältig gegliederter Solitär, aus einem geschickt abgekanteten KARO, setzt sich selbstbewusst zwischen einen hochwertigen Park und Gleisfeld und markiert eine grosszügige, identitätsstiftenden Adresse am Park.

    Die horizontale Erschliessungsfigur wird an den vier Gebäudeecken durch grosszügige Wendeltreppen vertikal verbunden, wodurch eine klare interne Orientierung ermöglicht wird. Sechs Höfe und fünf flexibel nutzbare Konnektoren füllen und strukturieren die karoförmige Mitte über alle Geschosse.

    Das Herzstück des 5m hohen Erdgeschosses ist die doppelgeschossige Aula. Sie wird von Foyers, die auch die grossen Hörsäle erschliessen, flankiert. Im Untergeschoss umgeben eine multifunktionale Foyerzone und der Backstagebereich die linear angeordneten Konzertsäle.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Gesamtwürdigung
    Das Projekt entwickelt auf mehreren Ebenen sinnvolle Lösungen und überzeugt durch einen eigenständigen städtebaulichen Ansatz, eine hochwertige Freiraumgestaltung, eine flexible Raumorganisation und eine systematische Gebäudestruktur. In seinem Verständnis als solitäre Grossform fehlen dem Projekt aber Möglichkeiten der Identifizierung der einzelnen Departemente, und der Preis für den kompakten Solitär ist eine zu grosse innere Dichte.


INFO-BOX

Angelegt am 06.02.2019, 12:55
Zuletzt aktualisiert 07.02.2019, 12:56
Beitrags-ID 4-169177
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