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  • DE-31785 Hameln
  • 03/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-312483)

Quartierspark Linsingenkaserne in Hameln


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
    Stadtplaner
    Machleidt GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE)
    Visualisierer: LINDENKREUZ EGGERT | Bildermacherei & Utopografie, Dresden (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Grenze des Wettbewerbsgebietes wird im Norden überschritten, umso die Anbindung der dort geplanten Schule des Landkreises an den Quartiersparks darstellen zu können. Dabei versucht der Entwurf in erster Linie die städtebauliche Entwicklung des gesamten Kasernenareals zu skizzieren. Der Quartiersparkentwurf reagiert dann auf den städtebaulichen Entwurf.
    Zentrales Element ist die lange Nord-Süd-Achse zur inneren, fußläufigen Erschließung von der angedachte S-Bahnhaltestelle bis zur geplanten ZOB an der Basbergstraße. Platzsituationen strukturweise die lange Achse. Die Verknüpfungspunkte zum außen gelegenen Straßennetz sind richtig gewählt, allerdings nicht gestalterisch hervorgehoben. Die diagonale Verbindung von der Mollerstraße zum Quartierspark Süd erscheint willkürlich und hat zur Folge, dass der Baumgarten keine zentrale, frei nutzbare Freifläche hat.
    Der Quartierspark ist in seiner Struktur klar zweigeteilt. Auf dem Areal des ehemaligen Exerzierplatzes wird er als intensiv nutzbare Freifläche und als Kunstrasenfeld ausgeformt. Die vorhandene Geländekante wird zur Böschung umgeformt und erhält am Böschungspfad eine Sitzmauer. Leider wird versäumt, die Kanzel am Eingang zur Kaserne als Gestaltungselement aufzunehmen. Die Ausformulierung des Baumgartens wird als nicht überzeugend angesehen. Die angedachte Hierarchisierung der Wege wird gestalterisch nicht deutlich. Der Parkteil wirkt übererschlossen und es fehlt ihm eine spezifische Atmosphäre. Auch wird eine stärkere Verknüpfung der beiden Parkteile gewünscht.
    Die Stärke des Entwurfes liegt in seiner städtebaulichen Struktur und klaren Ausformulierung der Nord-Süd-Achse. Dem stehen Schwächen in der Ausformulierung der Parkbereiche und in deren Verknüpfung entgegen.