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  • AT-4020 Linz
  • 06/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-342871)

Entwicklung des RLB Campus ‘25 in Linz


  • 3. Rang 3. Preis - Ideenteil

    Visualisierung, © HPP Architekten

    Architekten
    HPP Architekten GmbH, Düsseldorf (DE), Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE), Leipzig (DE), Köln (DE), Hamburg (DE), Frankfurt (DE), München (DE), Berlin (DE), Istanbul (TR), Shanghai (CN) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: KRAFT.RAUM., Krefeld (DE), Düsseldorf (DE)

    Erläuterungstext
    Stadtbaustein Neues Headquarter Raiffeisenbank Linz
    Der Neubau der Raiffeisenbank Linz befindet sich an einer Eingangssituation der Stadt, in der die geschlossenen Blockrandstruktur der Innenstadt endet und in eine offenen Bebauungsstruktur übergeht. Der Entwurf wird als Stadtbaustein ausgebildet, der gleichzeitig im Stadtraster verankert ist, sich aber auch als prägnanter Solitär freispielt. Durch seine Lage und die ikonenhafte Ausbildung wird er sowohl seiner städtebaulichen Position als Landmarke des Stadteingangs gerecht, als auch seiner Funktion als Signet des Headquarters der Oberösterreichischen Raffeisenbank.
    Der Baukörper nimmt durch seine Gliederung eine Vielzahl von stadträumlichen Bezügen auf, wie unter anderem die angrenzenden Arkaden, die Traufhöhen der umliegenden Gebäude und auch die Höhenentwicklung zum benachbarten Blumau Tower. Durch das Verlegen der Goethestraße kann der zukünftig offene Campus der RLB in allen Bereichen mit einer Fußgängerzone vernetzt werden. Dementsprechend öffnet sich der Neubau auch in Gestaltung und Funktion zum Stadtraum. Zudem definiert das Gebäude einen neuen Vorplatz zur Goethestraße, während es zur Blumauerstraße in Grünflächen eingebettet ist. Die Vernetzung des Headquarters mit der Umgebung wird nicht nur im Erdgeschoss erreicht, sondern durch die Terrassen und Auskragungen über alle Ebenen des Gebäudes hergestellt.

    Arbeitswelt
    Die permanenten Arbeitsplätze werden an der Außenfassade angeordnet, so dass eine optimale Tageslichtnutzung gegeben ist. Diese Arbeitsbereiche, am äußeren Perimeter des Gebäudes, nehmen die größte Fläche des Bürogeschosses ein. Hier ist eine freie Anordnung von Zellenbüros, offenen Büroflächen und einer Mischung von geschlossenen und offenen Büros möglich. Die Arbeitsplätze an der Fassade sind dem konzentrierten und ruhigen Arbeiten gewidmet. In der Mittelzone der
    Geschosse sind Arbeitsbereiche angeordnet, welche die permanenten Arbeitsplätze ergänzen und unterstützen. Dazu zählen Besprechungsräume in verschiedenen Größen, Telefonräume und Servicebereiche wie Drucker- & Materialräume, Sanitärbereiche und Fluchttreppen. Bei offenen Bürokonzepten werden in dieser Zone beispielsweise vermehrt Rückzugs- und Telefonbereiche angeboten, um die Arbeitszonen ruhig und konzentriert zu halten. Der innere Ring der Bürogeschosse ist der Kommunikation, der Zusammenarbeit und dem informellen Treffen gewidmet. Um das Atrium herum sind offene Besprechungsbereiche, Café-Lounges und Terrassen angeordnet. Die offene, kommunikative Freitreppe mündet in diese Zone am Atrium und unterstützt das unkomplizierte Überwinden von Geschosstrennungen. Durch das Versetzen von Geschosspaketen entstehen im Gebäudeinneren Terrassen und es wird der visuelle Bezug unter den Geschossen gefördert. Die Bürolayouts sind modular aufgebaut, so dass hohe Flexibilität in der Bespielung der Flächen besteht. Das „Atmen“ der Bürowelt, also das Wachsen und Schrumpfen der verschiedenen Bürofunktionen, kann daher auf sich ändernden Anforderung reagieren.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 25.06.2019, 10:58
Zuletzt aktualisiert 31.07.2019, 11:18
Beitrags-ID 4-175802
Seitenaufrufe 125