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  • DE-81249 München
  • 05/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-345982)

Neubau Hightech Innovation Center in München


  • 1. Preis


    Landschaftsarchitekten
    lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz (AT), Wien (AT), St. Gallen (CH), Paris (FR), München (DE)
    Energieplaner: Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart (DE), München (DE), New York, NY (US), Paris (FR)
    Bauingenieure: Knippers Helbig Advanced Engineering, Stuttgart (DE), New York City (US), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Der Freiraum gliedert sich in ein abgestuftes System von öffentlich zugänglichen bis zu nur den Mitarbeitern verfügbaren Teilräumen.
    Zur Clarita-Bernhard-Straße öffnet sich großzügig der Innenhof des Haupteingangs, der spiegelnde Wassertisch mit dem hohen Bambus verbindet innen mit außen.
    Die grüne Fuge zwischen 1. und 2. Bauabschnitt ermöglicht eine Durchwegung zum Gräsergrünzug im Süden. Gleichzeitig sind jedoch die Terrasse der Kantine und der ruhige Bereich mit leichten Fitnessangeboten und Lesesesseln unter den Zerreichen mit ihrer Orientierung nach Süden als Aufenthaltsbereich klar definiert. Die Zufahrt zur Tiefgarage, Anlieferung, Besucherparken für Behinderte und Fahrradständer gruppieren sich raumsparend im nördlichen Segment. Das blühende Magerrasenband und die Zerreichen verbinden den Grünzug in ökologischer und räumlicher Hinsicht.
    Der südliche Innenhof und die Südterrasse ergänzen den Außenbereich von Kantine und Cafeteria, ein Schnurbaum prägt den Hof bis in die oberen Stockwerke.
    Auf den Dachterrassen bieten sich bequeme Sessel und Tischgruppen zum Lesen, Arbeiten, Pausemachen und für Teambesprechungen an.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die geplanten Gebäude halten die städtebaulichen Vorgaben ein. Die Verbindung der beiden Bauabschnitte erfolgt über einen gedeckten Übergang im 1. Obergeschoss, die Grünzäsur wird eingehalten und die Blickbeziehungen bleiben bestehen.
    Die Erschließungen sowohl für Fußgänger als auch für PKW erfolgen von der Clarita-Bernhard-Straße aus, wobei die Tiefgaragenrampe etwas umwegig zu befahren ist.
    Das Vorfeld zum Haupteingangsbereich erscheint etwas zu großzügig bemessen. Der Bereich für den Empfang wirkt hingegen etwas beengt und wird kritisiert.
    Das innere Erschließungskonzept ist stringent, klar strukturiert und wirtschaftlich. Die Haupterschließungsmagistrale, die sich in Ost-West-Richtung in der Mitte der Gebäude durch alle Geschosse zieht, ermöglicht eine gute Orientierung im Gebäude und dient gleichzeitig als Kommunikationsbereich zwischen den verschiedenen Nutzungen im Haus.
    Das Nutzungskonzept erfüllt die gestellten Anforderungen. Die Nutzungen im Erdgeschoss sind richtig angeordnet, die Andienungsmöglichkeit für die Küche sollte jedoch auch für die Andienung des Testfeldes genutzt werden. Die übersichtliche und funktionsgerechte Anordnung der Nutzungen in den beiden Obergeschossen und insbesondere die vielfältige Verknüpfung der verschiedenen Bürobereiche mit zugeordneten Terrassenflächen wird anerkannt. Das Raumkonzept bietet ein hohes Maß an Flexibilität
    Mit dem Konstruktionsvorschlag einer Holzverbund-Bauweise wird eine innovative Konstruktionsweise angeboten, die auch durch die Möglichkeit einer weitgehenden Vorfertigung eine hohe Wirtschaftlichkeit erwarten lässt. Die Fassaden lassen ein hohes Maß an gestalterischer Qualität erkennen.