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  • DE-86343 Königsbrunn
  • 11/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-338601)

Neues "Forum" für die Stadt Königsbrunn


  • 3. Rang Ideenteil

    Lageplan, © NVO Architekten + TOPONAUTEN

    Architekten
    N-V-O Nuyken von Oefele Architekten BDA und Stadtplaner PartGmbB, München (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Clemens Nuyken , Christoph von Oefele

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: toponauten LaGmbH, Freising (DE)

    Preisgeld
    4.000 EUR

    Erläuterungstext
    ‚Museumspark Lechfeld‘ als neuer Stadtbaustein: Die Vision Zentrum 2030 benennt bereits alle wichtigen Stadtbausteine für eine urbane und lebendige Stadtmitte in Königsbrunn: den Boulevard, die Neue Mitte Königsbrunn, Wohnen im Zentrum, die Mobilitätsdrehscheibe, das Forum und der Sport-Freizeit-Park West.
    Wir ergänzen diesen Katalog um ein weiteres entscheidendes Element, das wie ein Schlussstein den Städtebau komplettiert und zwischen den einzelnen Bausteinen vermittelt: den Museumspark Lechfeld als Neue Grüne Mitte von Königsbrunn.

    Der ‚Museumspark Lechfeld‘ ist weitläufig und großzügig gedacht, um städtebauliche Körnung der Nachbarschaft (Sport-und Freizeit-Park West, Forum Schule etc.) aufzunehmen und sich in den Gesamtklang einzufügen. Etwas kleiner als der Hofgarten in München, aber mit ähnlicher Bedeutung und Funktion.

    Das Forum - Urbane Dichte für Königsbrunn: Die neuen Nutzungen werden um die bestehenden Gebäudevolumen von Therme und Eishalle gruppiert, dass sie einen neuen, dichten und urbanen Organismus bilden. Hier entsteht eine neue große Qualität, die Königsbrunn bisher nicht hat: Urbane Dichte
    Durchgänge, Gebäudefugen zwischen Alt und Neu, aber auch zwischen den neuen Gebäudevolumen, die in Häuser unterteilt sind, erzeugen spannende räumliche Dichten von Gassen und Höfen als Aufweitungen.

    Das Forum – Erhalt des Bestandes und Rücksicht auf die Ressourcen: Wir begrüßen ausdrücklich den Erhalt des Bestandes (Stichwort: Betongold) und verfolgen diese Strategie auch in unserem Entwurf. Königsbrunn setzt so ein Zeichen, wie mit Bestand sinnvoll umgegangen werden kann. Gleichzeitig erhält Königsbrunn einen Teil seiner jungen Geschichte und überlagert sie mit einer neuen Erzählung. Ein Zeichen für die Zukunft des Bauens.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Ideenteil besticht im Süden durch eine konzeptionelle Stärke und Klarheit, in dem eine Verbindung zwischen dem Forum, der Schule, der Mobilitätsdrehscheibe und der Bürgermeister-Wohlfahrt-Straße geschaffen wird.
    Das Ergebnis des vorhergegangenen städtebaulichen Wettbewerbs wird in der Weise adaptiert, dass der vorgeschlagene Durchbruch durch die Bebauungsstruktur auf der Westseite der Bürgermeister Wohlfahrt Straße nach Norden verschoben wurde.
    Dadurch entsteht ein frei durchwegbarer stark grün geprägter Museums- und Skulpturenpark.
    Hervorzuheben ist, dass eine etappenweise Umsetzbarkeit einer grünen Infrastruktur ermöglicht wird, welche trotz der formalen Stringenz eine hohe Flexibilität in der Umsetzung ermöglicht.

    Positiv ist die Ausbildung einer räumlichen Kante östlich der Mobilitätsdrehscheibe sowie südlich der
    vorgeschlagenen doppelreihigen Allee.

    Eine langfristige Entwicklungsperspektive für das Zentrum Königsbrunns wird aufgezeigt.