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  • DE-34127 Kassel
  • 12/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-10649)

Universität Kassel - Campus Nord


  • 1. Preis

    Campus Nord und neuen Park entlang der Ahna

    Landschaftsarchitekten
    k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: raumzeit - Läufer, Tausch, Tuczek, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    MITARBEIT:
    Catherine Kuhn, Peter Young

    ERLÄUTERUNGSTEXT:
    Raumkontinuum
    Der neue Campus wird als städtebauliches Ensemble mit klaren Raumkanten, insbesondere zum neuen Ahna-Park, entwickelt. Dabei entsteht ein Raumkontinuum das alle Gebäude erschließt und mit einzelnen herausgearbeiteten Flächen besondere Orte der Kommunikation bildet. Es entsteht ein neuer Stadtgrundriss, der sich, aus dem Campus Süd entwickelnd, mit der angrenzenden Stadt und dem Ahna-Park verlinkt. (Für die städtebaulich entrechteten Kasseler könnte man auch einen Bezug zu historischen Innenstadtgrundrissen herstellen...) Analog zu der konzeptionellen Haltung der Hochschule bleiben die Gebäude richtungsfrei und repräsentieren den freien Zugang zu den Fachdisziplinen bzw. Studienangeboten. Die Flächen werden teppichartig mit einfachen Natursteinplatten und –pflaster belegt. Die wichtigsten Bestandsbäume sowie der Hain an der Moritzstraße werden integriert.

    Ahna-Terrassen
    Auf der ca. 3m hohen Terrasse vor dem xy Institut erhält man einen Blick über das Ahnatal. Die Stützwand wird gärtnerisch bespielt und erhält einen Wasserriesel. Moose und Farne wachsen aus dem offenporigen Wandmaterial und ergänzen den Experimentiergarten.

    Ahna-Park
    Der Ahna-Park wird in Verlängerung des Nordstadtparks fortgesetzt und räumlich zwischen der Bebauungskante und den Baumstrukturen entlang des Flusslaufes definiert. Die Campus-Promenade erschließt das Universtitätsgelände von der Parkseite und bildet den Übergang vom Campus in den Park. Der Uferweg ist landschaftlich geprägt und thematisiert mit verschiedenen Stationen am Wasser den Flußlauf. Die Rasenplateaus werden teilweise überhöht und bilden eien Kante zur Campuspromenade aus. Das geplante Gewächshaus wird an die ohnehin mit Zaunanlagen versehenen Sportflächen angelagert.

    Experimentiergarten (oder Gartenlabor?)
    Der Eperimentiergarten bietet den Instituten, insbesondere der Landschaftsplanung, einen Rahmen für Freilandversuche, Installationen und architektonische Experimente. Gleichzeitig bildet der einseitig abgesenkte Garten den zentralen Rückzugsort zum Lesen und pausieren.

    Die „Rampe“
    Das Kunstwerk stellt sich am Eingangsbereich des Ahna-Parks in einem neuen Kontext dar. In Verlängerung der Moritzstraße, mit abstrahierten Schienensträngen, erhält das Thema der Deportation einen würdigen Rahmen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.