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  • DE-74665 Ingelfingen
  • 11/2007
  • Ergebnis
  • (ID 2-10656)

Neubau einer dreiteilbaren Sporthalle


  • 3. Preis

    Lageplan Skizzen Erläuterung

    Architekten
    Schlude Ströhle Richter Architekten BDA, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Bauingenieure: graf ingenieure, Schwäbisch Gmünd (DE)
    Bauingenieure: Pfeil & Koch ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG, Stuttgart (DE), Köln (DE)

    Erläuterungstext
    Die Situation ist geprägt durch die naturräumlichen Gegebenheiten. In direktem Bezug zu den imposanten Weinbergen definiert das Gebäude den Stadteingang nach Ingelfingen.

    Der vorgeschlagene Entwurf entwickelt sich aus den topographischen Gegebenheiten. Das bewegte Geländeprofil wird in der Struktur der Halle aufgenommen. Unter Berücksichtigung der umgebenden Bebauung setzt das Gebäude einen maßstäblichen Akzent. Im Zusammenwirken mit den Schulgebäuden entsteht ein unverwechselbarer Ort im Gefüge der Stadt. Der bewusste landschaftliche Bezug der Halle schafft differenzierte Freiräume von hoher Aufenthaltsqualität.

    Erläuterung Tragwerk

    Sporthalle und Gymnastikhalle als zwei separat tragfähige Gebäude

    Hauptträger
    als einfeldrige, parabelförmige, geschweißte Stahprofile im Abstand von 5 m, Spannweite ca. 28 m Auskragung Nord 1,75 m Auskragung Süd 3,00 m Trägerdimension Höhe im Scheitel 120 cm Breite 20 cm

    Nebenträger
    über die Hauptträger Trapezblech. Im Bereich der Sheds als Vierendeelträger

    Tragsystem Gymnastikhalle analog zur Sporthalle, jedoch Lastabtragung über Stahlbetonwände

    Tragsystem Eingangshalle
    Dachtragwerk als Trägerrost 5.00m x 5.00m, gelenkig gelagert auf den angrenzenden Stahlbetonwänden.

    Windaussteifung
    über Scheibenwirkung der Dachfläche, östliche und westliche Stahlbetonwandscheiben und Windverbände zwischen den Stützen

    Gründung
    Bodenplatte und Dachstützen auf Duktilrammpfählen (z.B. Dywidag d = 170 + 10,6 mm, Raster 7.50 m x 7.50 m Bodenplatte Flachdecke 30 cm

    Vorteile
    Kostengünstige Gründung durch geringe Baustelleneinrichtug. Die Pfähle werden mit einem gewöhnlichen Bagger eingeschlagen. Aufnahme von Horzontalkräften durch mögliche Schrägstellung der Pfähle Kein Bodenaustausch, keine Grabarbeiten, keine Schalarbeiten für Streifenfundamente

    Tragsystem Gymnastikhalle
    Analog zur Sporthalle, jedoch Lastabtragung über Stahlbetonwände

    Eingangshalle
    Dachtragwerk als Trägerrost 5,00 m x 5,00 m, gelenkig gelagert auf den angrenzenden Stahlbetonwänden.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.