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  • 4. Preis

    Lageplan

    Architekten
    SEP I ARCHITEKTEN Bockelmann Klaus PartG mbB, Hannover (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Geschichte weiterbauen
    Mit seinem Namen beruft sich das Internationale Kongreßzentrum Bundeshaus Bonn auf die für unser Land inhaltsreiche Geschichte des Ortes. Zugleich mani-festiert dieser Name den Anspruch einer Einrichtung von hohem Rang.

    Beidem, dem Respekt vor der Geschichte und der zukünftigen internationalen Bedeutung weiß der Entwurf den gebührenden Ausdruck zu verleihen.

    Obwohl seinem Anspruch gemäß von weit ausgreifender, großer Gestik, hütet er sich, das traditionelle, sprichwörtlich zurückhaltende Bild der vom scheidenden Parlament zurückgelassenen Bauten zu bedrängen.

    Ein einziges typisches Bild
    Alle Bauten des früheren Parlaments, insbesondere aber der Eingang des ehe-maligen Plenarsaales werden als Partner eingebunden.

    Dem Eingang bleibt nicht nur der Raum, den er zur Wirkung braucht. Er wird so-gar zum Leitmotiv einer beide Komplexe verbindenden Eingangssituation.

    Das ausladende Vordach und der vertieft angelegte Hof mit seinem lebhaft glit-zernden Wasserbecken und der einladenden Treppe wachsen zu einem einzigen typischen Bild zusammen. Sie konkurrieren nicht.

    Kongreß im Garten
    Das den Entwurf bestimmende Motiv ist der zwischen Saal- und Hotelbauwerk ausgespannte artifizielle Garten und seine von oben in das Foyer eindringenden atriumförmigen, berankten und Tageslicht verbreitenden Vertiefungen.

    Eine anziehende Raumlandschaft
    Alle Tagungsräume sind natürlich belichtet und im ebenerdigen Verbund mit dem Garten. Eine zur Arbeit anregende und zugleich Erholung bietende Atmosphäre.

    Das Foyer, wie durchgrünt. Zweige und Blätter glänzen im Sonnenlicht und treiben auf dem Boden, auf Treppen und Wänden ihr heiteres Schattenspiel. Eine anziehende Raumlandschaft, für Pausen, Ausstellungen und Bankette gleicher-maßen geeignet.

    Bilder bezeichnen einen Ort
    Bilder bleiben in der Erinnerung haften. Bilder sind es, die einen Ort bezeichnen und Orte miteinander verknüpfen. Die Skulptur aus Gebäude, Eingangsformation und Garten ist ein ungewöhnliches und einprägsames Bild und dürfte daher den Wunsch nach einem Bindeglied zwischen Rhein und Museumsmeile besonders gut erfüllen.

    Ein Wahrzeichen
    Das hoch aufragende Hotel wird zum weithin sichtbaren, Erinnerungen an den Ort auslösenden Zeichen, das auch aus der Ferne beide Pole in Beziehung setzt.

    Blick auf den mächtigen Strom
    Das Hotel verbindet das Kongreßfoyer mit der Aussicht auf den Rhein. Das Aus-sichtsrestaurant und die Aussichtskonferenzräume sind vom Kongreßfoyer aus zugänglich, so daß auch der Kongreßbesucher die großartige Stromlandschaft erleben kann.

    Alle Zimmer mit Blick auf den mächtigen Strom, die Galerien zu den Zimmern am artifiziellen Garten, das Einbeziehen des hier ganz besonderen Außen also verleiht dem Hotel seinen eigenen Wert.

    Das Ambiente, ein Lebenselixier
    Der Einklang mit dem ehemaligen Plenarsaal, das typische Bild der Raumland-schaft mit dem artifiziellen Garten und die Aussicht auf den Rhein erzeugen ein Ambiente von großer Anziehungskraft – das Lebenselixier für Kongreßzentrum und Hotel.

    Eine Skulptur aus Stahl, Glas und Grün
    Alle Baukörper bestehen aus den gleichen Materialien, um die Ganzheit einer Skulptur zu erreichen.
    Stahl silbergrau gestrichen für die Hohlkastenprofile des Tragwerks.
    Corteen – Stahl für die Bleche oder Metallgewebe (Blickdurchlässig vor Fenstern – z.B. der Hotelzimmer) der hinterlüfteten Fassadenverkleidungen.
    Großformatige Verglasungen, um den Garten in den Innenraum zu holen und das Innere wiederum auf den Garten ausstrahlen zu lassen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.