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  • DE-66104 Saarbrücken
  • 11/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-12400)

Generalplanerleistungen für das Großprojekt "Stadtmitte am Fluss"


  • 6. Rang

    Visualisierung

    Landschaftsarchitekten
    Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten, Eichstätt (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Andreas Hofmann

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Incopa Plan, Saarbrücken (DE)
    Architekten: Alt & Britz Architekten Stadtplaner, Saarbrücken (DE)
    Bauingenieure: Schweitzer GmbH, Beratende Ingenieure, Saarbrücken (DE), Berlin (DE), Dresden (DE), München (DE), Fankfurt/Main (DE)
    Tragwerksplaner: InCA ingénieurs, Niederanven (LU)
    Künstler: Sigrun Olafsdottir

    Erläuterungstext
    Das Konzept der „Sinfonie in vier Sätzen“ beschreibt in Wort und Bild die unterschiedlichen funktionalen und räumlichen Schwerpunkte und deren Wirkung auf die Urbanität der Stadt. Die Verbindung der einzelnen Elemente bildet dabei im Zusammenspiel eine neue „Stadtmitte am Fluss“, die zum einen die Residenz Alt- Saarbrücken und die Marktstadt St. Johann näher zusammenbringt und zum anderen den Flussraum wieder für die Menschen erlebbar macht. Das bestehende Potenzial als frankophile Stadt und die lebendige Vielfalt der einzelnen saarländischen Regionen spiegelt sich im Konzept selbstverständlich wider.

    THEMEN

    1. Satz Thema: Auftakt zur Stadt
    Der moderne Park mit Orangerie, kaskadenartiger Terrassierung mit Hilfe von Mauerfragmenten, die strahlenförmig auf die große Mauer im zweiten Satz zulaufen, Wasser umspült den Rasen, die Wege und Bäume, die sich aus der linearen Ordnung der Allee allmählich lösen und spielend in der Fläche verteilen.
    Die neue Allee auf dem Boulevard fasst den Park zum Regierungsviertel hin. Menschen durchwandern den Park die Terrassen hinauf zum Boulevard, vom Boulevard hinunter zum Fluss, überqueren ihn auf Flössen hinüber zur Kulturmeile, zum Park um Kunsthochschule und Moderne Galerie.

    2. Satz Thema: Die herrschaftliche Stadt
    Der Fluss trifft nun unmittelbar auf die Stadt, die harte Uferfassung der steinernen Mauer, erreicht den vorläufigen Höhepunkt der Stadt, das starke, unverwechselbare Motiv der alten Stadt, der alten Musik.

    3. Satz Thema: Die neue Stadt
    Der Fluss in der Stadt, ruhig und undramatisch, sinnlose Weite wird städtischer Raum am Fluss, die Stadtteile rücken zusammen, begegnen sich im Dialog am Fluss, der leicht dahin fließt, mit ruhiger, unaufdringlicher, selbstverständlicher Geste.

    4. Satz Thema: Ausklang ohne Ende
    Der Fluss verlässt die Stadt nur scheinbar, die Stadt ist noch ohne denkbares Ende, ein neuer, offener Satz könnte beginnen, Übergang zu einem möglichen fünften Satz, der sich andeutet, ohne wirklich sichtbar zu sein, ein letztes Zeichen, der Fluss klingt aus ins Ungewisse, die Neue Musik verstummt ohne Ende.

    Epilog
    Das Ganze überspielt von Kunst, die der Stadt eine aufregende, geheimnisvolle, spielersiche Note gibt, an allen neuen und alten Orten, im modernen Park des ersten Satzes, auf der Alten Brücke, am Fuß der Schlossmauer des zweiten Satzes, in der Talaue, der Wilhelm-Heinrich-Anlage, auf dem neuen Marktplatz des dritten Satzes, in der Luisenanlage, an der Luisenbrücke des vierten Satzes, im Ausklang zum Bürgerpark.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 13.02.2009, 13:35
Zuletzt aktualisiert 23.08.2014, 15:40
Beitrags-ID 4-23403
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