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  • DE-72074 Tübingen
  • 08/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-12587)

Neuordnung des Zentralcampus der Universität Tübingen


  • 4. Preis

    The Campus and the City

    Landschaftsarchitekten
    landschaftsentwicklung kroitzsch, Gröbenzell (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Dieter Mertens, München (DE)
    Architekten: Erich Kessler, München (DE)

    Erläuterungstext
    „CAMPUS AND THE CITY“

    DIE WILHELMSTRASSE ALS ORDNENDER RÜCKEN FÜR DEN ZENTRALCAMPUS WIRD IN SEINEM ERSCHEINUNGSBILD UND SEINEN VERKEHRSTECHNISCHEN MÖGLICHKEITEN NEU FORMULIERT.

    DIE NEUEN BAUSTEINE WESTLICH DER STRASSE ERGÄNZEN DIE BLOCKHAFTE BEBAUUNG UND BILDEN EINE KLARE STÄDTEBAULICHE KANTE.

    DIE BEBAUUNG ÖSTLICH DER WILHELMSTRASSE WIRD DURCH OBJEKTHAFTE BAUKÖRPER ERGÄNZT. DER BEZUG ZUR AMMER WIRD HERGESTELLT.

    DER ZENTRALCAMPUS ERHÄLT IM KERNBEREICH EINEN NEUEN UNIVERSITÄTSPLATZ, ÜBER IHN SIND ALLE ZENTRALEN EINRICHTUNGEN UND DIE NEUEN FAKULTÄTSGEBÄUDE DIREKT ERREICHBAR.

    DAS HOCHHAUS UND DAS NEUE BIBLIOTHEKSGEBÄUDE AM UNIVERSITÄTSPLATZ SOLLEN ALS ORIENTIERUNGSPUNKTE DIENEN UND DAS ERSCHEINUNGSBILD DER UNIVERSITÄT IM STADTBILD AUFWERTEN.

    DIE ANORDNUNG VON LÄDEN UND GASTRONOMISCHEN EINRICHTUNGEN IN DEN ERDGESCHOSSZONEN DER GEBÄUDE AN DER WILHELMSTRASSE UND AM UNIVERSITÄTSPLATZ STÄRKT DIE QUALITÄT DES STANDORTS.


    GRÜNORDNUNG:

    ENTLANG DER AMMER ENTSTEHT EINE GRÜNBEREICH DER DEN ÜBERGANG ZUM LANDSCHAFTSRAUM, ZUM ALTEN BOTANISCHEN GARTEN UND ZUR STADT AUFWERTET. DAS FLUSSBETT DER AMMER WIRD VERGRÖßERT UND RENATURIERT.

    DER BEREICH DER EHEMALIGEN „PATIENTENGÄRTEN“ WIRD „REKONSTRUIERT“ UND BILDET EINE GRÜNE VERBINDUNG ZWISCHEN KLINIKBEREICH UND ZENTRALCAMPUS.

    DER ALTE BOTANISCHE GARTEN WIRD BEHUTSAM MODERNISIERT UND RENOVIERT. IN TEILBEREICHEN WIRD DIE HISTORISCHE WEGEFÜHRUNG WIEDER HERGESTELLT UND MIT DEM NEUEN BEGLEITWEG ENTLANG DER AMMER VERKNÜPFT.

    AUF DEM UNIVERSITÄTSPLATZ ALS STÄDTISCHEM RAUM WIRD ZUR BELEBUNG DER KÄSENBACH TEILWEISE FREIGELEGT.


    ERSCHLIESSUNG UND RUHENDER VERKEHR:

    DER EINBAHNVERKEHR IN DER WILHEM- UND HÖLDERLINSTRASSE WIRD AUFGELÖST. DAS ANGEBOT AN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN WIRD ERHÖHT (STRASSENBAHN, BUSSE). VOM UNIVERSITÄTSPLATZ AUS FÜHREN ALLE ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTEL IN DIE STADT UND DIE UNIVERSITÄTSBEREICHE.
    STRASSENBAHNFÜHRUNG AUF DER WILHELMSTRASSE. ENTLANG DER AMMER IST EIN BEGLEITWEG VORGESEHEN DER DAS WEGENETZ UNIVERSITÄTUND STADT NEU DEFINIERT UND GESTALTET.

    DER RUHENDE VERKEHR WIRD VORWIEGEND IN TIEFGARAGEN UNTERGEBRACHT. DIE FREIBEREICHE SOLLEN WO MÖGLICH NICHT MIT STELLPLÄTZEN BELEGT WERDEN. KURZPARKEN AN DER WILHELMSTRASSE. IN DEN BEREICHEN ZUR AMMER ERCHLIEßUNG NUR FÜR ANLIEFERUNG, FEUERWEHR ETC.

    GEBÄUDE:
    ANORDNUNG KOMPAKTER GEBÄUDE - SCHAFFEN ÖFFENTLICHER RÄUME. UM DEN UNIVERSITÄTSPLATZ LIEGEN DIE WICHTIGSTEN BAUSTEINE DES CAMPUS. CLUBHAUS UND ZENTRUM FÜR KULTURVERANSTALTUNGEN WERDEN AM ALTEN BOTANISCHEN GARTEN ANGEORDNET. STUDENTISCHES WOHNEN UND EIN GESUNDHEITSCENTRUM (ÄRZTEHAUS, SPORTCENTER ETC.) ORIENTIEREN SICH ZUR AMMERAUE.

    ÖKOLOGISCHES KONZEPT:
    DIE BAUKÖRPERAUSBILDUNG, DIE FUNKTIONALE ANORDNUNG IM HAUS, DER HOHE DÄMMWERT DER GEBÄUDEHÜLLE SOLLEN ZUSAMMEN MIT EINER KONTROLIERTEN RAUMLÜFTUNG UND BAUTEILAKTIVIERUNG UND WÄRMETAUSCHER BEI DEN NEUEN BAUSTEINEN, DEN NIEDRIGENERGIESTANDART ERMÖGLICHEN.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.