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  • DE-86150 Augsburg
  • 02/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-13080)

"Innenstadt Augsburg"


  • 1. Preis


    Architekten
    WUNDERLE + PARTNER Architekten, Neusäß-Augsburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Viktor Walter, Christian Essler, Christoph Mayr-Kugel, Andreas Dirr, Michael Göhler

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Stumpf + Wolfinger Architekten, Augsburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: Julia Zimmer, Augsburg (DE)
    Verkehrsplaner: Hans Billinger Ingenieur, Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext
    Städtebauliche Leitideen und Visionen:

    Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer, gegenseitige Rücksichtnahme.
    Entschleunigung des Verkehrs führt zu mehr Sicherheit und Lebensqualität.
    Mehr Grün für besseres Klima und mehr Aufenthaltsqualität. Vernetzung der Grünanlagen
    Steigerung der Einkaufs- und Arbeitsqualität durch gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr und individuellen City-Zielverkehr, Erweiterung der Kurzparkzonen.
    Bewußte Gestaltung der städtischen Freiräume zur Aufwertung der gebauten Umwelt, herausarbeiten von Blickachsen und Raumbezügen.
    Wohnen in der Stadt wird attraktiver, Immobilien, insbesondere an den ehemalig stark belasteten Straßen gewinnen an Wert.
    Auflösung der trennenden Bundesstraßenschneisen in der Innenstadt, Erweiterung des innerstädtischen Zentrums nach Norden und Westen
    Zusammenführen von Stadtteilen und Anschluss der Innenstadt an die qualitätvollen Grünzüge Wertachaue, Wittelsbacher Park und Siebentischanlagen.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Dies ist ein revolutionärer Schritt zu einem behutsamen und realistischen Verkehrsumbau einer Stadt zu dem es national noch keinen Vergleich gibt.

    Die soziale Komponente der Planung bedeutet mehr Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer – der ÖPNV wird mit Königsplatz- und Bahnhofsumbau zeitnah weiterentwickelt – der MIV bekommt neue und komfortable Transittrassen - Radfahrer und Fußgänger erhalten mehr Platz und Sicherheit und werden durch die Verlagerung des Innenstadtverkehrs zu gleichberechtigten Teilnehmern an der Mobilität der Zukunft.

    Die ökologische Komponente ist die Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt. Dies schützt die Umwelt und steigert das Wohlbefinden aller Menschen in der Stadt – dies gilt für Luft und Lärm. Die neugewonnenen Freiräume werden großzügig begrünt und das vorhandene Grün der Innenstadt konsequent ergänzt. Dies stärkt die Aufenthaltsqualität und ist ein wahres Bekenntnis zur Umweltstadt.