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  • DE-34117 Kassel
  • 10/2009
  • Ergebnis
  • (ID 2-15521)

Realisierungswettbewerb Umbau und Erweiterung Stadtmuseum Kassel


  • Anerkennung

    Modell - modellwerk-weimar.de

    Modellbauer
    modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: pape+pape architekten, Kassel (DE), Hannover (DE)
    Tragwerksplaner: Reitz & Pristl Ingenieurgesellschaft mbH, Kassel (DE)
    Visualisierer: Pepperpix, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Verfasser setzt seine Leitidee der Erweiterung der bestehenden Bausubstanz als eine einfache kubische Baufigur konsequent und unspektakulär um. Die Einfügung in das Bauensemble gelingt über ein schlichtes, zurückgenommenes Staffelgeschoss und einen rückwärtigen dreigeschossigen Anbau über der Durchfahrt. Kritisch wird hierbei der fehlende Bodenabschluss durch die freischwebende Konstruktion gesehen.

    Positiv zu werten ist, dass das bestehende Altgebäude in seiner Fassade weitgehend erhalten bleibt und auch die inneren Eingriffe beschränkt bleiben. Jedoch erreicht die Strukturierung der vertikalen Fensterbänder im Neubauteil eine überzogene Strenge.

    Sein Vorschlag die Hinführung zum Museum über die Achse Wilhelmstraße/Karlskirche durch Beton- bzw. Lichtschwellen zu erreichen, ist in seiner Wahrnehmbarkeit eher fraglich.

    Die Gebäudeerschließung wird in ihrer Lage beibehalten und innen im Foyer offen gestaltet. Die Geschosse werden direkt vom Foyer durch eine einläufige Treppe angebunden.
    Die Lagedifferenz Lift/Treppe ist nachteilig, kann aber durch Vergrößerung des Lastenaufzugs kompensiert werden. Die Anlieferung erfolgt unproblematisch durch die Umfahrung des Gebäudes.

    Der Entwurf enthält in den Geschossen drei großzügige Ausstellungsflächen.
    Die Raumaufteilung entspricht nicht exakt den Vorgaben, ist aber so großzügig und variabel, dass sie gut mit einfachsten Mitteln umstrukturiert werden kann.
    Das Erdgeschoss ist funktional gut strukturiert.
    Die Barrierefreiheit ist in allen Geschossen gewährleistet.

    Kritisch zu würdigen ist der sogenannte Skulpturenhof auf der Ebene -1. Der Bereich ist schlecht nutzbar.

    Die Materialität - außen heller Beton, innen Holz - als Hauptelemente entspricht dem schlichten Entwurfskonzept.

    Die Wirtschaftlichkeit scheint durch die kompakte Erweiterung und die geringen Eingriffe in die Altbausubstanz erreichbar.


INFO-BOX

Angelegt am 27.10.2009, 16:27
Zuletzt aktualisiert 28.10.2009, 11:25
Beitrags-ID 4-29334
Seitenaufrufe 174