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  • 3. Preis


    Architekten
    KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt am Main (DE), München (DE), Berlin (DE), Braunschweig (DE), Beijing (CN) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Der Neubau der psychiatrischen Klinik der Bezirkskliniken Schwaben mit der Erweiterung für das Klinikum Kempten ist aus den wesentlichen Planungszielen für die städtebauliche Neuordnung des westlichen Areals des Klinikums heraus entwickelt.

    Leitidee für den Neubau ist die bauliche Integration der Klinik in das Ortsbild Kemptens durch maßvolle Höhenentwicklung mit zwei bis maximal 4 hangseitigen Geschossen und Gliederung der Baukörper in funktional sinnfällige Teile:

    - Psychiatrie
    - Erweiterung Somatik
    - Parkhaus

    Einfache L-förmige Grundfiguren von Psychiatrie und Somatik bilden den überschaubaren Rahmen für die Organisation der Klinik. Sie legen sich an und um die neue Eingangshalle, die um ein neues Besuchercafé vergrößert ist. Der neue Hauptzugang führt über einen attraktiven äußeren Vorplatz, der sich in der neuen Eingangshalle der Klinik als Innenraum fortsetzt und in eine großzügige Aussichtsterrasse mit grandiosem Fernblick mündet.

    Die Erweiterung der Somatik entwickelt sich über vier Geschosse, zum Teil eingegraben und über Innenhöfe belichtet. Ihr sichtbares Bauvolumen steht nicht in Konkurrenz zum ortsprägenden Hauptgebäude der Klinik Kempten und ermöglicht maximale Aussicht aus den Krankenzimmern.

    Die neue Psychiatrie ist dreigeschossig mit kurzen Wegen. Tagesklinik, Therapie und Pflegestationen sind um begrünte Innenhöfe entwickelt, die ein Maximum an Tageslicht, Helligkeit und räumlicher Weite bieten. Der Patientengarten entwickelt sich sinnfällig aus dem baulichen Einschnitt zwischen den Hauptbaukörpern heraus als integraler Bestandteil der Klinik.

    Das neue Parkhaus wird von der Pettenkoferstrasse abgerückt. Dadurch bieten sich kurze Wege und Synergien mit dem bestehenden Parkhaus.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.