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    Architekten
    architektei mey gmbh, Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

    Preisgeld
    3.000 EUR

    Erläuterungstext
    konzept:
    analog zu den drei bauabschnitten gliedert sich der entwurf in drei gebäude die durch ein dach verbunden werden.
    die anlage öffnet sich zur landschaft und zur siedlung, die baukörper gleichzeitig über eingeschnittene höfe und hallen nach innen. konzeptionell werden auf dem grundstück vier quadratische kuben platziert die sich in ihrer höhenentwicklung unterscheiden und zueinander leicht versetzt sind.
    die entstehende figur soll ordnung und vielfalt vermitteln: ordnung durch die regelmäßigkeit der grundrissfigur. vielfalt durch die höhenentwicklung, das versetzen der baukörper und die abwandlung des fassadenthemas holz.

    städtebau:
    mittig zum wendehammer der adolph-kolping-strasse flankieren
    cafeteria und sprachheilzentrum den eingang des ensembles.
    die zweigeschossige schule und der flachbau der cafeteria vermitteln in ihrer höhenentwicklung mit der nördlich gelegenen kita und den wohnhäusern am hornackerring.
    die vier versetzten, quadratischen baukörper gliedern die
    aussenräume und treppen sich zur siedlung hin kontinuierlich ab. das sprachheilzentrum nimmt höhenmäßig die anschließende, projektierte bebauung an der adolph-kolping-strasse auf, bietet lärmschutz für schule und cafeteria und stellt den städebaulichen schlusspunkt von schlangenzahl dar.
    um das volumen möglichst kompakt zu halten und die verschiedenen anforderungen an die raumhöhe für die mehrzweckhalle und das heilzentrum zu erreichen wird in den obergeschossen eine split-level-struktur vorgeschlagen.
    dadurch staffeln sich die gebäude des entwurfs sukzessive in vier verschiedenen
    höhen, dem städtebaulichem leitbild des entwurfs
    folgend.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    "Das Konzept beruht auf der modularen Anordnung von vier in der Grundfläche gleich großen Kuben, die jedoch von unterschiedlicher Höhe sind und sich von drei Geschossen im Süden bis auf zwei bzw. ein Geschoss im Norden zum Wohngebiet hin abstaffeln.
    Ein überdachter Erschließungsgang verbindet die Gebäude. Die Anordnung der Baukörper und ihrer Erschließungen ist stringent, ebenso die innere Struktur der Gebäude.
    Die Anordnung der Wohngruppen nach Süden (zu den Lärmquellen Straße und Schiene) überrascht, wäre aber in einem Passivhaus und dem damit verbundenen Verzicht auf Fensterlüftung denkbar.(.....)
    Eine abschnittsweise Realisierung ist relativ einfach möglich."