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  • DE-31134 Hildesheim
  • 04/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-25402)

Neugestaltung des Domhofs


  • 1. Preis Nach Überarbeitung - Zur Realisierung empfohlen


    Landschaftsarchitekten
    HAHN HERTLING VON HANTELMANN, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Ute Hertling, Anna Buchwald, Altan Arslanoglu, Kristian Dahlgaard

    In Zusammenarbeit mit:
    Lichtplaner: Schlotfeldt Licht, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf konturiert die Flächen des nördlichen und südlichen Domhofs, die einzelnen Funktionsbereiche sind durch unterschiedliche Höhen bzw. eine klare Materialität definiert.
    Der Versatz des Bernwarddenkmals wird grundsätzlich begrüßt und seine Zuordnung auch begründet, der genaue Standort wird allerdings noch mit dem Auftraggeber zu definieren sein. Die notwendigen Pkw-Stellplätze werden in den Entwurf eingegliedert. Die Zugangssituation vom Bohlweg/ Pfaffenstieg ist besser als im ersten Entwurf herausgearbeitet.
    Das Areal wird als deutlich definierter Vorplatz mit Aufenthaltscharakter herausgearbeitet. Mit der unterschiedlichen Gestaltung des nördlichen und südlichen
    Domhofs wird nicht nur der jetzigen Funktionalität sondern auch der historischen Schichtung Rechnung getragen. Die ausgebildete Platzsituation vor dem Dom ist angemessen und wird von der vorgeschlagenen Treppe gerahmt, die darin
    integrierten Sitzmöglichkeiten tragen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität bei. Die Trauffläche um den Dom wird, u.a. wegen der starken Geometrisierung des Gebäudes, kontrovers diskutiert. Die definierten Höhenversprünge sind aus der
    Kubatur des Doms bzw. der Topografie des Domhofs begründet. Die Baumstellungen des nördlichen Domhofs gewährleisten künftige Sichtachsen auf den Dom und schaffen mit dem Beibehalt der winkelförmigen Anordnung dennoch
    Intimität.

    Die Vertreter des Preisgerichts beschließen einstimmig, den Entwurf des Büros Hahn von Hantelmann zur Umsetzung zu empfehlen, da dieser sowohl die wichtigsten Sichtachsen freistellt, als auch am besten auf die bauliche Situation reagiert und die historischen Schichtungen des Areals respektiert. Auch denkmalrechtlich werden keine Probleme gesehen. Dennoch wird Überarbeitungsbedarf in Detailpunkten gesehen.
    Diese werden in die vorgesehene Auftragsvergabe einfließen. Die gemeinsamen Auftraggeber der Überarbeitung Stadt und Bistum Hildesheim danken allen Büros noch einmal für ihr Engagement und die auch inhaltlich gelungene Weiterentwicklung der jeweiligen Entwürfe.