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  • DE-93055 Regensburg
  • 10/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-52288)

Städtebaulicher Ideenwettbewerb Zuckerfabrik Regensburg


  • 3. Rang

    Lageplan

    Architekten
    Köstlbacher Miczka Architektur Urbanistik, Regensburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Maximilian Koch

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: lab landschaftsarchitektur brenner Partnerschaft mbB, Landshut (DE)

    Preisgeld
    12.500 EUR

    Erläuterungstext
    Die signifikante Industriebebauung der Zuckerfabrik war über Jahrzehnte prägend für das Stadtbild im Osten Regensburgs. Zentrumsnahe Lage und Ausdehnung des Areals fordern die Formulierung eines eigenständigen Quartiers, das auch in der Höhenentwicklung selbstbewusst sein darf und sinnfällig in die Stadtstruktur eingebunden ist.

    Das neue Quartier ist in vier unterschiedlich geprägte Bebauungssituationen gegliedert:
    Wohnhöfe entlang der Straubinger Straße.
    Wohntürme im grünen Herz des neuen Viertels als identitätsstiftende markante Baukörper.
    Büro- und Dienstleistungsschiene entlang der Bahngleise als räumlicher Abschluß nach Süden und Rückgrat des Quartiers.
    Auf dem Gelände der Zuckerveredelungsanlage entsteht als 2. Bauabschnitt verdichtetes Gewerbe mit einem Hotel als markantem Auftakt zum neuen Quartier.

    Im Quartiersinneren sorgt die Abfolge von Plätzen und Straßenräumen unterschiedlicher Prägung für klare Orientierung und Adressbildung.
    Gasometerpark und Bürgerwiese als Angebot für Freizeit und Sport.
    Schönheit für alle - Schmuckbeete an den Rändern der öffentlichen Bürgerwiese.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Auszüge aus der Jurybeurteilung:
    „...“ Die Anordnung der Quartiersplätze, ihre Abfolge und Dimensionierung wird positiv bewertet. Dies gilt auch für das städtebauliche Gefüge der Straßen. Auch die Anordnung der Bürgerwiese und die Situierung der Kinderspielplätze verdienen Lob.
    Die grundsätzliche stadträumliche Funktionszonierung – Wohnen – Mischnutzung und Gewerbe – wird begrüßt. Die Erschließung des Gewerbes und der Mischnutzung ist stringent und gelungen. „...“
    Die vorgeschlagenen Baukörpertiefen lassen eine wirtschaftliche Erstellung vermuten und sind sicher geeignet, ökologisch nachhaltige Gebäude zu verwirklichen.
    Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Arbeit in Bezug auf Orientierung und Wiedererkennbarkeit gute Ansätze aufzeigt, aufgrund der hohen Dichte leidet aber die Wohnqualität.“