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  • DE-76829 Landau in der Pfalz
  • 02/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-52934)

Landesgartenschau Landau 2014


  • 2. Preis


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    Landschaftsarchitekten
    Sprenger Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)

    Mitarbeit
    Alessandro Drescher

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: bwp Bode, Williams und Partner - Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, Berlin (DE)

    Preisgeld
    25.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Leitidee: Klare Unterscheidung zwischen städtischen Raum, genutzten Landschaftsraum
    und Natur.
    Städtebaulicher Raum: Feine Hierarchierung des orthogonalen Rasters, Boulevard, Quartierstrassen erschließen das Quartier mit hohem Wohnwert. Kleine Stadtplätze schließen die Achsen ab.
    Der grüne Bogen formuliert die städtebauliche Gesamtfigur. Die Esplanade (Stadtplatz) schließt sich harmonisch in das Gesamtbild – als Kopf - in den Quartierspark. Die Tiefgaragendecke wirkt als Stadtbalkon mit Ausblick auf den Quartierspark. Der abknickende Winkel der Esplanadentreppe öffnet geschickt den zweiten ebenerdigen Zugang ins Quartier.
    Mit der Geländetopografie wurde sensibel umgegangen. Die Richtungen der Achsen weisen unaufdringlich auf die öffentlichen Gebäude hin (Kulturhaus, Museum und Rollerhalle). Die Überquerung der Bahnlinie wurde mit Plätzen vorbereitet. Auf der Südseite der Bahnlinie öffnet sich ein landschaftliches Naherholungsgebiet.
    Die räumliche Anordnung des Sportfeldes zwischen Rollerhalle und Geothermie erscheint logisch, ist aber schalltechnisch noch zu überprüfen. Die befestigten Spuren des Kohlelagers werden mit Attraktionen herausgearbeitet und mit Naherholungs- und Sportanlagen besetzt. Der Birnbach wurde als landschaftstragendes Element eingebracht. Der Uferweg unterstützt positiv die Naherholungsfunktion des Gebietes. Die angebrachte Erschließung des Gebietes ist unaufdringlich und interessant. Der Aussichtspunkt am Südende der großen Parkpromenade ist wohlgesetzt und formuliert den Ausblick ohne aufdringliche Bauwerke (kein Fremdkörper). Die Kleingärten im Süden am Rand zum Naturschutzgebiet wirken an dieser Stelle unangebracht.
    Auf Dauer ist die vorgeschlagene Wettbewerbslösung Kosten- und Unterhaltungsextensiv. Insgesamt besticht die Anlage durch sorgsam gesetzte Akzente. Daraus lässt sich ein angemessener Herstellungs- und Unterhaltungsaufwand vermuten.
    Ausstellung: Die städtebaulichen Achsen werden schon für die LGS angelegt und eröffnen ein gut strukturiertes Grundgerüst für den LGS-Park. Der diagonal laufende Rundweg erschließt den temporär spezifischen Landesgartenschau-Park. Der Rundweg präsentiert alle Gartenschauinhalte. Ein interessanter und kurzweiliger Besuch der LGS ist daher zu erwarten.


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