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  • DE-22880 Wedel
  • 09/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-87702)

BusinessPark Elbufer Wedel


  • 2. Rang


    Landschaftsarchitekten
    ANDRESEN LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Lübeck (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ppp architekten + stadtplaner, Lübeck (DE), Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    ElbAnger

    Städtebau
    Prägendes Element ist eine Nord-Süd-Achse, die vom historischen Tinsdaler Weg den Bezug des gesamten Geländes zur Elbe schafft. Dies wird positiv beurteilt. Die Planung gliedert sich in drei Nutzungszonen: Büronutzungen im Norden, gewerbliche Nutzungen unterschiedlicher Art und Größe im mittleren Bereich (ca. 2/3 der Gesamtfläche) sowie einen Hotelstandort und weitere Büros am Elbhang. Bürogebäude sollen IV-V, die Hallen bis zu III Geschossen aufweisen.
    Die Haupterschließung (Lkw) wird durch einen Erschließungsring gebildet, der an die Kreuzung Tinsdaler Weg / Industriestraße angebunden ist. Zusätzlich ist die Nutzung eines Shared Space auch für Lkw entlang des nördlichen Grünzugs vorgesehen. Dies wird als unzureichend bewertet. Für Besucherverkehr (Pkw) sowie Fuß- und Radverkehr ist ein Shared Space entlang des Nord-Süd-Grünzuges vorgesehen. Die Festlegung von öffentlichen Mischverkehrsflächen auf privaten Grundstücken wird kritisch beurteilt.
    Öffentliche Parkplätze sind entlang der Nebenstraßen vorgesehen. Die dargestellte Anzahl privater Stellplätze auf den Grundstücken wird als zu gering eingeschätzt.
    Das Nutzungskonzept des Hafens erscheint wirtschaftlich schwierig.

    Gestaltungsqualität / Freiraumkonzept
    Für die Grünfläche auf der zentralen Achse werden Nutzungsvorschläge vermisst. Das Regenrückhaltebecken wird nicht dauerhaft als Wasserfläche erscheinen.
    Die Abgrenzung der privaten Flächen durch grüne Mulden ist aufgrund des Sanierungskonzeptesnicht sinnvoll.
    Die Führung des Elberad- und Wanderweges über Spitzkehren am Elbhang wird – vor allem in Hinblick auf die Barrierfreiheit – als unzureichend bewertet.
    Die privaten Grünflächen erscheinen überproportional dargestellt (vgl. Stellplatzbedarf).

    Realisierbarkeit
    Das Konzept ermöglicht unterschiedliche Grundstücksgrößen.
    Die Akzeptanz öffentlicher Nutzung (Shared Space) auf privaten Flächen wird als schwierig eingeschätzt.