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  • DE-85521 Ottobrunn
  • 11/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-93107)

Neubau einer Kinderkrippe am Haidgraben


  • Anerkennung

    Gesamtplan Freiflächen

    Landschaftsarchitekten
    heide-marie eitner landschaftsarchitektur, München (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    David Riek

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: arch-consult Christian Sandweger, München (DE)
    Energieplaner: vallentin + reichmann architekten ingenieure engergiekonzepte, München (DE)

    Erläuterungstext
    Kinderkrippe Ottobrunn

    Die vielfältigen Zonierungen innerhalb der Freianlagen bieten Kindern genügend Raum für Sinneswahrnehmungen und regen kreatives Spielen an. Ein Sinnespfad gibt Gelegenheit, die haptischen Fähigkeiten zu schulen und definiert den Anschluss zum angrenzenden Waldrand.

    Einzelne Obstbäume und Spielinseln aus Naturmaterialen schaffen Raumbezug und strukturieren die großzügige zentrale Rasenfläche. Die bepflanzten Spielhügel sind mit Seilen, Netzen und Stufen kombiniert und laden zum Klettern, Rutschen und Balancieren ein.

    Als Bindeglied zwischen den beiden Einrichtungen Krippe und Kindergarten wirkt ein gemeinschaftlich nutzbares Theatron als Forum für Aufführungen und für gemeinsame Feste.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    "Städtebau: Das Konzept besticht durch einen klar aufgebauten Baukörper, der unmittelbar vom Haidgraben aus erschlossen wird.
    Entlang des Haupt-Baukörpers entsteht ein schalltechnisch beruhigter Freiraum.
    Die Anordnung des langgestreckten Baukörpers in großer Nähe zur nördlichen Grundstücksgrenze bietet den Vorteil, dass ein großer Anteil südorientierter Freiflächen resultiert.
    ....
    Zudem verbindet die Halle den großzügig gestalteten Freibereich im Süden mit dem nördlich des Gebäudes gelegenen Wald, der auf diese Weise im Gebäude erlebbar gemacht wird. Die Freibereiche werden entweder unmittelbar durch die Gruppen- und Mehrzweckräume erschlossen, oder über die zentrale Halle erreicht. Auf der Ostseite befinden sich Terrassenzonen.
    ..."
    Auszug aus der Beurteilung durch das Preisgericht.