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  • DE-71083 Herrenberg
  • 12/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-70315)

Westliche Innenstadt Herrenberg


  • Anerkennung

    einbindung

    Landschaftsarchitekten
    lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ama_architekturbüro michael auerbacher, Burghausen (DE)
    Verkehrsplaner: ambrosius blanke verkehr.infrastruktur, Bochum (DE)

    Erläuterungstext
    Städtebauliches Konzept | Ausgehend von den Potentialen, die die Neuordnung des innerstädtischen Durchgangsverkehrs eröffnen, erfolgt eine schrittweise Entwicklung der Altstadt nach Westen und Norden durch:
    - Neubau des „Westplatzes“ – städtebaulicher Auftakt zur neuen Vorstadt und verkehrliche Entlastung des Reinhold-Schick-Platzes
    - Umgestaltung der Seestrasse und der Hindenburgstrasse zur innerstädtischen Promenade mit Erschließungsfunktionen
    - Ausweisung des Reinhold-Schick-Platzes als verkehrsberuhigten Bereich
    - Berücksichtigung der offenen Kaltluftschneisen und des gestalterischen Einbindens in das Freiraumsystem
    - Erweiterung der Innenstadt entlang der Entwicklungsstruktur nach Norden, Nordwesten, Westen und beiderseitig der Bahn nach Südosten
    - Schwerpunktbildung ergänzender Einzelhandel und Dienstleistungen entlang der Hauptverkehrsadern und von Wohnen entlang der Grünkeile

    Teilbereiche
    Reinhold-Schick-Platz | Der Reinhold-Schick-Platz dient funktionel der Verknüpfung und Verteilung zwischen Altstadt und neuen westlichen Erweiterungen. Geschäftsbauten bilden attraktive Trittsteine in Richtung Westen. Weite Teile des Platzes sind großzügig einladend als Fußgängerbereich gestaltet. Die Erschließungszone von Westen in Richtung Seestrasse wird als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ausgewiesen.

    Stadtboulevard | Seestrasse und Hindenburgstrasse werden nach Wegfall des Durchgangsverkehrs zum einladenden Stadtboulevard mit breiten Gehwegen, Aufenthaltsbereichen und Großgrün ausgebaut.

    Nördlich der Seestrasse | Entlang der Seestraße entstehen straßenbegleitend neue Strukturen für Einkaufen und Dienstleistungen mit dahinter geschützt liegenden Townhouses. Ein neuer, schmaler Park bildet den Abschluss der nördlichen Innenstadterweiterung, schlaft eine eigenständige Adresse und inszeniert den bisher verrohrten Stadtbach als besondere Attraktion

    Westlich des Bahndamms | Geschützt durch höhere Bebauung in Richtung Bahntangente und eine breite Parkfuge zum bestehenden Gewerbe entsteht ein innenstadtnahes Wohngebiet, das eng fuß läufig mit der Umgebung und insbesondere der Altstadt verknüpft ist. Bauformen, die ein Miteinander von Arbeiten und Wohnen ermöglichen sollen hier bevorzugt verwendet werden.
    Der extensive „Agrarpark“ integriert das Jugendzentrum und wirkt als breite Frischluftscheisse in Richtung Innenstadt

    Nördlich des Bahnhofs | Mit guter Anbindung über den neuen Westplatz und damit an die Altstadt entsteht hier großflächiger Einzelhandel

    Südlich des Bahnhofs | Das neue Einkaufszentrum am Reinhold-Schick-Platz bildet den Einstieg in den attraktiven Korridor in Richtung Bahnhof. In einer offen Abfolge von Gassen, Platz, Steg und Straße wird der Bahnhof eng und autofrei an die Innenstadt angebunden

    Abschnittsbildung | Das vorgeschlagene Konzept ist stark aus dem Bestand und seinen derzeitigen Bindungen entwickelt. Die Abschnitte werden durch die Umsetzung des Verkehrskonzeptes bestimmt.
    Innerhalt dieser Schritte bieten die ausgewiesenen Blöcke ein robustes Gerüst für die flexible wie bedarfsabhänige Transformation des Bestandes hin zu den neuen Strukturen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.