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  • DE Hamburg
  • 01/2006
  • Ergebnis
  • (ID 2-2896)

Harburger Schlossinsel


  • Ankauf

    Perspektive Hafen

    Landschaftsarchitekten
    arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Peter Köster

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Winking · Froh Architekten GmbH, Berlin (DE), Hamburg (DE)

    Erläuterungstext


    Schlossinsel Harburg

    Die Form der alten Zitadelle wird in Form des neuen „Schlossparks“ als grüne Mitte nachgezeichnet. Das als „Schloss“ etwas unscheinbar wirkende Fragment des Seitenflügels wird in seiner Einfassung durch die neuen Baufelder wieder in seiner ursprünglichen Bedeutung erkennbar.
    Nach außen hin wird die historische Kontur über neue Baugrenzen in etwas freierer Form angedeutet. In der Überlagerung mit dem langfristig schützenswerten Bestand werden die unterschiedlichen Zeitschichten lesbar.

    Der städtebauliche Entwurf für die Schlossinsel bildet Baufelder zwischen dem gefassten Grünraum als zentrale Parkanlage und den äußeren Kaikanten am Wasser.
    Zu diesen beiden starken Adressen orientieren sich die Neubauten und bilden sich mit individuellen Eingängen ab. Der Maßstab der einzelnen Hauseinheit prägt das Bild nach außen.
    Das Gebiet südlich der Zitadellenstraße wird in der Nutzung und der damit verbundenen baulichen Ausformung gewerblich geprägt. Im Bereich der Hochspannungsleitung bleibt ein Freiraum, der die Kontur der alten Zitadelle erkennbar macht und auch notwendige Stellplätze aufnimmt.

    Eine eigene bauliche Prägung hat der Bereich zwischen Lotsekanal und der Straße Veritaskai. Hier ist eine offene Bebauung vorgesehen, welche das südliche Channelgebiet an den Binnenhafen heranführt. Die höheren Gebäude spielen mit dem Motiv der Silos und der Speicherbauten und bilden neue Promenaden und Plätze am Wasser.

    Der Raum zwischen Schlossinsel und Elbe wird - neben den vorhandenen Nutzungen - als öffentliche Grünfläche zu Naherholungszwecken genutzt.
    Mit einer Bebauung nördlich des Überwinterungshafens wird ein Bezug zwischen Schlossinsel und dem elbseitigen Teil des Bearbeitungsgebietes geschlagen. Hier wären Wohnungen mit direkt vorgelagerten Bootsliegeplätzen möglich.

    Der Entwurf sieht die Schlossinsel nicht als in sich abgeschlossenes Gebiet: Die Insel tritt vielmehr durch die sich gegenüberstehenden Bebauungen in Kontakt mit den umgebenden Ufern. Durch eine neue Fußgängerbrücke im Bereich der alten Schlossbrücke entsteht eine attraktive Fußgängerverbindung, die an den zugänglich gemachten Kaikanten um die Insel führt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.