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  • DE-64546 Mörfelden-Walldorf
  • 04/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-90881)

Neubau der Waldenserschule


  • 1. Preis


    Architekten
    HWR RAMSFJELL Architekten, Dortmund (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Fritz Heinrich , Norbert Wörner , Gunnar Ramsfjell

    Mitarbeit
    Thorsten Börker

    Erläuterungstext
    Entwurf

    Das Hauptgebäude von 1920 bleibt bestehen, weil es sinnvoll genutzt und mit seinem Identifikationsgrad stark genug ist, den Impuls für die Entfaltung des Neubaus zu geben. Ausgehend vom Altbau umschließt die Baumasse mit einer einfachen Klammer die großzügige Eingangssituation und endet zum Pausenhof in einer vermittelnden architektonischen Geste. Die gefaltete Dachlandschaft reagiert auf die Kleinteiligkeit der umgebenden Bebauung. Vom Haupteingang an der Waldstraße und dem Pausenhof im Osten ist das zweigeschossige Forum erschlossen und bietet ein reichhaltiges Angebot an Bewegungsflächen, die kontinuierlich in beiden Ebenen mit dem Außenbereich verbunden sind. Der langgestreckte Baukörper kann sich harmonisch einfügen, ohne dabei zu eng an die Grundstücksgrenzen zu rücken.

    Funktionen

    Vom Forum aus ist in beiden Geschossen die gesamte Anlage durch tiefe Blickbeziehungen ganzheitlich zu erfassen. Der Musik- und Speiseraum, der gleichzeitig als Straßencafe nutzbar ist, ergänzen bei größeren Veranstaltungen diesen zentralen Bereich. Sind die Raumgruppen für Gemeinschaft und Ganztag an der Straße, so verbleiben die ruhigen Bereiche ausschließlich für die Klassenräume. Beide Geschosse des Altbaus (Lehrer/Verwaltung) sind mit dem Forum verknüpft.

    Realisierung

    Die grundsätzliche Anordnung des Neubaus ermöglicht den weiteren Schulbetrieb während der Bauphase, die ohne Untergeschoss wesentlich verkürzt werden kann. Der Altbau lässt sich seines großzügigen Volumens und Flächenangebotes wegen ohne Zwänge oder Einbußen energetisch hochgradig qualifizieren. Das bestehende Untergeschoss bietet genügend Raum für die zentrale Haustechnik, während das Dachgeschoss für unabsehbare Optionen offen steht. Der Erhalt der Altbausubstanz ist allein unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sinnvoll.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 03.05.2012, 09:45
Zuletzt aktualisiert 10.09.2012, 11:58
Beitrags-ID 4-54730
Seitenaufrufe 605