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  • DE-85051 Ingolstadt
  • 03/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-108844)

Neubau des Pfarrheims Herz Jesu in Ingolstadt


  • Gewinner

    Wettbewerbsmodell, © bodensteiner fest

    Architekten
    bodensteiner fest Architekten BDA Stadtplaner PartGmbB, München (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Annette Fest , Christian Bodensteiner

    Mitarbeit
    Mark Gerry, Jonas Bloch

    Erläuterungstext
    Städtebau

    Das neue Pfarrheim steht als selbstbewusster, 2-geschossiger Baukörper mit der Längsfassade zur Zeppelinstraße. In einer Baulinie mit dem Glockenturm, springen beide kaum merklich aus der Raumkante der umgebenden Bebauung und akzentuieren so die kirchlichen Gebäude in dem von Wohnbebauung geprägten Umfeld.

    Ensemble-Bildung - Einbindung

    Das neue Pfarrheim ist Teil des vergrößerten, durch seine quadratische Form gestärkten Innenhofs. Zwischen Kirchturm und Pfarrheim entsteht ein großzügiger, einladender Zugang, der auch direkt dem Haupteingang der Kirche auf der Ostseite zugeordnet ist.
    Zur Straße hin öffnet sich der Hof einladend und bietet der Gemeinde einen witterungsgeschützten Treffpunkt vor und nach dem Kirchenbesuch. Der derzeit enge und finstere Zugang zum Nebeneingang der Kirche wird so zu einem großzügigen, überdachten Vorplatz des gesamten Ensembles - ein Raum der Kommunikation.

    Pfarrheim

    Mit einem vorgeschalteten Foyer im Norden orientieren sich die Säle zum Hof und ermöglichen durch einen fließenden Übergang von innen nach außen (Saal Foyer Überdachung) verschiedenste Nutzungen bei Aussen- Veranstaltungen. Die Säle sind mit dem Foyer zu unterschiedlichen Raum- größen und -qualitäten zusammenschaltbar. Über Innenfenster kann der Flur des Obergeschosses dem Saal als Galerie zugeschaltet werden. Aufgrund der Zuschaltbarkeit des Foyers ist der große Saal etwas kleiner bemessen. Vom Technikraum des Obergeschoßes aus wird die Ton- und Lichttechnik des großen Saals gesteuert.

    Nachhaltigkeit

    Kompakte Bauweise mit energetisch sinnvoller Gebäudezonierung
    Erschliessungsspange als Pufferzone im Norden
    Unterflurkonvektoren mit Ventilatoren in den Sälen erlauben ein "hochheizen" der Räume innerhalb kurzer Zeit und somit einen ökonomischen Betrieb.
    Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
    Photovoltaikpaneele auf dem Dach
    Materialwahl nach ganzheitlich ökologischen Kriterien

    Materialwahl abgestimmt auf den Bestand:

    Fassade aus beigebraun eingefärbtem Sichtbeton
    Einbauten aus Holz
    Bodenbeläge Industrieparkett

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 29.05.2012, 12:03
Zuletzt aktualisiert 14.05.2016, 19:06
Beitrags-ID 4-55353
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