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  • DE-18069 Rostock
  • 05/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-94435)

Areal Mittelmole Warnemünde


  • 2. Phase


    Landschaftsarchitekten
    Treibhaus Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Gerko Schröder

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ff-Architekten, Berlin (DE)
    Architekten: AES Baumanagement, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    > Konzept
    Die Mittelmole wird in drei Entwicklungsbänder gegliedert die
    durch unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte geprägt sind.
    Die drei Bänder werden durch baumbestandene Grünzüge oder
    Alleen flankiert, die sich von der Landseite im Süden aus, bis
    auf die Mittelmole erstrecken.

    Östliche Mittelmole am Neuen Strom (A)
    Entlang der Kaikante des Neuen Stroms liegen die Piers für die
    Kreuzschifffahrt: dieses östliche Entwicklungsband ist durch
    Logistik, Fernverkehr und die entsprechenden Infrastrukturen
    geprägt. Dieser Bereich soll zum repräsentativen Landungspunkt
    für die Kreuzfahrtpassagiere entwickelt und mit dem im
    Ortskern vernetzt werden. Durch die Restrukturierung der
    Pieranlagen können hohe Besucheraufkommen bei Anlege- und
    anderen Festereignissen aufgenommen und in die alltäglichen
    Abläufe integriert werden. Mit der großzügigen Promenade ,Am
    Neuen Strom‘ und dem ,Haus der Kulturen des baltischen Meeres‘
    auf der Spitze der Mole entstehen die zentralen öffentlichen
    Nutzungsbausteine der Mittelmole.

    Zentrale Mittelmole (B)
    Das zentrale Entwicklungsband ist im Süden durch den Bahnhof
    und im Norden zur Seeseite hin durch den Segelsport bestimmt.
    Der brachliegende Bereich zwischen diesen Nutzungsfeldern
    wird als neues verdichtetes Wohn-quartier entwickelt. Das
    neue Quartier verbindet die bestehenden Nutzungen in mehreren
    Entwicklungsschritten zu einem kompakten urbanen Band. Die
    zentrale Lage in der in allen Richtungen zweiten Reihe bietet die
    Chance, jenseits der touristischen Angebote eine angemessene
    Privatsphäre für die Wohnnutzung zu schaffen. Gleichzeitig
    kann an diesem Standort ein Grundlärm- und Witterungsschutz
    durch die umliegende Bebauung sichergestellt werden.

    Westliche Mittelmole am Alten Strom (C)
    Der westlichen Bereiche der Mittelmole ist durch Bestand
    geprägt, den es zu qualifizieren und mit den Entwicklungsmaßnahmen
    zu vernetzen gilt: im Süden, unterhalb der alten
    Drehbrücke, der Quartierspark Am Alten Strom, oberhalb der
    Fischmarkt, der sich als fester Bestandteil des gastronomischen
    Angebots etabliert hat.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.