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  • DE-10719 Berlin
  • 05/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-109473)

Europacity Berlin, Stadthafenquartier Süd


  • ein 1. Preis


    Stadtplaner
    Itten+Brechbühl GmbH, Berlin (DE), Bochum (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Gerrit Grigoleit

    Mitarbeit
    Benjamín Villén Paskoff

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Baumschlager Hutter Partners, Dornbirn (AT), Heerbrugg (CH), Wien (AT), München (DE), Zürich (CH)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ohne die übergeordnete städtebauliche Setzung des Euopacity-Quartiers in Frage zu stellen, erlaubt sich der vorgestellte Entwurf eine differenzierte räumliche Innenstruktur dieses ersten städtebaulichen Quartiers zwischen Kunstcampus und dem neuen Stadthafen. Die entscheidende Differenz in der städtebaulichen Interpretation liegt darin, die vorgegebene Blockstruktur im Inneren zu Gunsten eines zusammenhängenden, räumlich differenzierten Quartiers aufzulösen und über eine Vielzahl an unterschiedlich gewidmeten Außenräumen ein attraktives, innerstädtisches Wohnquartier zu entwickeln.
    Durch den Verzicht auf die geschlossene Blockbauweise werden problematische Innenecken weitestgehend vermieden und gut belichtete Wohngrundrisse ermöglicht. Die vorgeschlagenen Erschließungen und Adressbildungen folgen dem städtebaulichen Grundkonzept. Mit dem Angebot an vielfältige Freiräume werden ganz unterschiedliche quartiersinterne Nutzungen ermöglicht und eine hohe räumliche Offenheit und optische Durchgrünung des Quartiers erreicht. Auch wenn an einzelnen Punkten zu enge Gebäudeabstände vorgeschlagen und manchmal durch die erdgeschossig verbindenden Bauteile eine zu hohe Differenzierung und damit eine zu kompliziert erscheinende Gliederung der Freiflächen dargestellt wird, kann dieses Projekt reduziert auf seine Grundzüge als robuste Grundlage einer weiteren Bearbeitung dienen. Mit diesem Projekt entsteht die Chance für eine neue Interpretation innerstädtischen Wohnens an diesem zentralen Ort in Berlin.