loading
  • DE-82166 Gräfelfing
  • 07/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-103317)

Neugestaltung Jahnplatz


  • 4. Preis


    Architekten
    Molenaar. Architekten und Stadtplaner BDA/SRL, Gräfelfing (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Matthias Fink, Tina Rost, Gan Su

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Claudia Weber-Molenaar. Landschaftsarchitektin Stadtplanerin BDLA/SRL, Gräfelfing (DE)
    Verkehrsplaner: Ressel+Partner, München (DE)

    Erläuterungstext
    entwurfsidee

    die überdeckelung der aubinger straße und die bereitstellung einer tiefgaragenebene ermöglichen die herstellung eines gleichmäßigen platzniveaus und die reduzierung der verkehrsbelastung durch ableitung des durchgangsverkehrs.
    die ebene, vom durchgangsverkehr befreite platzfläche wird durch großzügige baukörper mit vielfältigem nutzungspotential, wie läden, dienstleistung, wohnen, kultur und gemeinbedarf, gefasst und so zu einem attraktiven und lärmgeschützten ortszentrum für lochham transformiert. im zusammenhang mit weiteren verkehrsberuhigenden
    maßnahmen in den umgebenden anschlussstraßen entsteht ein ort der bewegung und begegnung, der zum aufenthalt und zur kommunikation einlädt.

    verkehrsorganisation

    die platzfläche wird verkehrsberuhigte zone mit 10 km/h geschwindigkeitsbeschränkung im sinne eines ‚shared space‘ und kann von allen verkehrsteilnehmern gleichberechtigt befahren und begangen werden.
    die aubinger straße wird zwischen bahndamm und dem bahnbegleitenden gebäude mit einem lichtraumprofil von 4,50m bis zur unterführung abgesenkt. die fahrbahn wird mit einem glasdach überspannt. nach der unterführung
    wird die fahrbahn vor dem kreisverkehr friedenstraße wieder auf bestandniveau geführt. die abfahrt der maria-eich-straße nach osten führt über ein rampenbauwerk als einbahnstraße in die unterführung.
    die jahnstraße mit einbahnregelung bis mathildenstraße wird als fahrradstraße mit zugelassenem kfz-verkehr 30 km/h ausgewiesen.
    eine gemeinsame fuß- und radzone wird auf platzniveau separat durch die unterführung und das gebäude an der bahn geführt. bequemes begegnen für fußgänger und radler in beiden richtungen ist möglich - im notfall ist der bereich auch für rettungsfahrzeuge nutzbar.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.