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  • 1. Preis

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    Energieplaner
    Daniel Bläser, Dortmund (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Stadtplaner: REICHER HAASE ASSOZIIERTE GmbH, Aachen (DE), Vianden (LU), Aachen (DE), Dortmund (DE)
    Landschaftsarchitekten: Planergruppe GmbH Oberhausen, Essen (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Grundidee des "Waldquartiers" differenziert in die Bereiche "Waldpark" und "Solarcluster" und nimmt damit die vorhandene Typologie und Charakteristik des Geländes mit Wald im Westen und freier Feldflur im Osten auf.
    Das Waldquartier bietet in den unterschiedlichen Teilräumen auch unterschiedliche Baustrukturen, Nutzungsangebote und Wohnformen an: verdichtete Angebote für Infrastruktur, Versorgung, Gemeinschaftseinrichtungen, Wohnen und Arbeiten in der sogenannten Gemeinschaftsschiene Villengrundstücke im westlichen Waldbereich
    Gebäudegruppen in Form von Höfen oder "Baumhäusern" mit alternativen
    Eigentumswohnungen im Waldpark freistehende und gereihte Einfamilienhäuser, die in den "Solarclustern" rund um kleine Quartierplätze zu kompakten Baugruppen und Nachbarschatten zusammengefasst werden.
    Dies ermöglicht differenzierte Vermarktungsaktivitäten und auch abschnittsweise Realisierung.
    Die Einfassung des Waldparks mit dem Wald und der Solarcluster durch Obstwiesen schafft zusammenhängende, wirksame und nutzbare Freiräume, die gleichzeitig als Ausgleichsflächen im Quartier dienen.
    Die Erschließung erfolgt über einen zentralen Zugang von Norden, wo gleich mit der "Gemeinschaftsschiene" ein gutes Entree geschaffen wird. Die Ringerschließung mit Stichen in die Cluster und Höfe wirkt wirtschaftlich. Die Baugrundstücke sind gut geschnitten, berücksichtigt werden Solarenergienutzung und Stellplatzbedarf. Das Konzept bietet vielfältige Ideen für die Gestaltung der Nachhaltigkeit an:
    - die Ausgleichsflächen im Gebiet
    - die Berücksichtigung der relevanten Baumbestände
    - die Regenwasserableitung und Versickerung sowie
    - die Solarkonzeption.
    Sie sind städtebaulich nachvollziehbar.
    Die technischen und organisatorischen Nachhaltigkeitskonzepte, wie das zentrale Energienutzungsnetz mit BHKW, bedürfen der weiteren Überprüfung. Das Gesamtkonzept bietet eine robuste Grundlage für die städtebauliche Ordnung und bietet in Teilbereichen Raum für ggfls. notwendige Anpassungen bei den unterschiedlichen Baustrukturen.