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  • DE-63067 Offenbach
  • 09/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-123808)

WHO Wohnen am Hafen


  • Zuschlag

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    club L94, Köln (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: RÜBSAMEN PARTNER Architekten BDA Ingenieure, Bochum (DE)

    Erläuterungstext
    Einleitung
    Auf dem ehemaligen Hafenareal der Stadt Offenbach am Main entsteht ein neues urbanes Stadtquartier mit einmaliger Wasserlage. Auf einer Halbinsel im Main werden als erster Baustein des neuen Stadtviertels acht Mehrfamilienhäuser errichtet.

    Konzept
    Das städtebauliche Konzept orientiert sich an der einmaligen Wasserlage des Grundstückes und positioniert die solitären Wohngebäude mit einem möglichst optimalen Blick zum Wasser. Zudem wird durch die städtebauliche Anordnung ein großer, zusammenhängender, innenliegender Freiraum geschaffen. Das Freiraumkonzept besteht aus drei Freiraumtypologien für das neue Wohnviertel:
    1. halböffentliche Quartiersplätze mit Gemeinschaftsgärten und Spielplätzen
    2. Gräserflächen als Rahmenpflanzung für Privatgärten
    3. Privatgärten für die Erdgeschosswohnungen

    Entwurf
    Die Quartiersplätze vernetzen in erster Linie das neue Quartier mit dem angrenzenden öffentlichen Raum, insbesondere mit der Sonnenpromenade im Süden. Es entstehen mehrere, unterschiedlich gestaltete Quartiersplätze mit verschiedenen Nutzungsangeboten wie Gemeinschaftsgärten, Sonnenbänke, Boulespiel und Kinderspielelementen. Locker verteilte, blühende, mehrstämmige Bäume bilden ein natürliches Schattendach über den Quartiersplätzen. Von den höher gelegenen Quartiersplätzen erfolgt der Zugang zur Sonnenpromenade über breite Sitzstufen mit Blick zum Hafenbecken nach Süden.
    Großzügige, flächige Gräserflächen setzten das Motiv Wasser thematisch in Vegetation um und erzeugen ein stimmungsvolles Bild in jeder Jahreszeit. Als Ersatz für die klassischen Heckenpflanzungen bildet das Gräsermeer ein „Abstandsgrün“ zwischen privaten Gärten und halböffentlichen Quartiersplätzen ohne dabei abweisend zu wirken.
    Die privaten Gärten könnten von den Bewohnern individuell gestaltet werden. Terrassenflächen und einfache Rasenflächen könnten vorgehalten werden.
    Die Eingangsplätze im Norden, die Plätze zum Wasser im Süden sowie die Gemeinschaftsbereiche in der Mitte des Quartiers sind durch ein Netz aus Wegen miteinander und mit den umgebenden Freiräumen der Hafeninsel verbunden. Die Breite der Wege ermöglicht die Durchfahrt und entsprechende Aufstellflächen für die Feuerwehr sowie für Möbelwagen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.