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  • DE-90473 Nürnberg
  • 11/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-108765)

Neubau der Ganztagsgrundschule mit Hort St. Leonhard


  • Anerkennung

    Modell

    Architekten
    KLP Kummer . Lubk . Partner Architekten Ingenieure Generalplaner, Erfurt (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Tom B. Förster , Roland Kummer

    Mitarbeit
    Enikö Förster-Ujvári

    In Zusammenarbeit mit:
    TGA-Fachplaner: iproplan® Planungsgesellschaft mbH, Chemnitz (DE), Berlin (DE), Bochum (DE), Braunschweig (DE), Dresden (DE), Gera (DE), Hamburg (DE), Leipzig (DE), Nordhausen (DE)
    Landschaftsarchitekten: hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Die Neuerrichtung der Integrierten Ganztagsschule mit Hort St. Leonhard in Nürnberg erfolgt als städtebauliche Ergänzung und Schlussstein der rekultivierten Brachfläche des ehemaligen Schlacht- und Viehhofes in St. Leonhard. Dabei ist die Lage des Grundstücks geprägt durch den nördlich anschließenden St. Leonhardpark mit der Villa Leon, den südlich und östlich angrenzenden neu errichteten Wohngebieten sowie der westlich vorbeiführenden Rothenburger Strasse.
    Der Neubau der Integrierten Ganztagsschule wird in Form eines mäandrierenden dreigeschossigen Körpers im östlichen Bereich des Planungsgebietes platziert. Figurbildend ist dabei das Reagieren des Gebäudevolumens auf städtebauliche Kanten der vorhandenen Bebauung, baurechtliche Rahmenbedingungen und die Umsetzung des komplexen Raum- und Freiflächenprogramms unter Berücksichtigung der Schaffung von stadt- und innenräumlichen Qualitäten.

    Die Bildung klarer Funktionsbereiche, sowohl im Innen- als auch im Außenraum, ist Ansatzpunkt bei der Findung der Gebäudekonfiguration. Die Ausrichtung des östlichen Gebäudeflügels an der nördlichen Baugrenze in Verlängerung der Wohnbebauung an der Josef-Carl-Grund-Straße schafft einen klaren Abschluss zum St. Leonhard Park. Dabei entsteht im südöstlichen Bereich des Wettbewerbsgebietes eine große zusammenhängende Freifläche - der Pausenhof. Dieser übernimmt zudem die Funktion der Eingangssituation, da seine Lage am Schnittpunkt von Kurt-Karl-Doberer-Straße und des südlichen anschließenden Quartierangers eine geschützte und zugleich definierte Situation herstellt.

    Durch das Herausschieben des westlichen Gebäudeflügels aus der nördlichen Bauflucht erfährt die Gebäudelänge eine Zäsur und trägt damit zur Verkürzung der Gebäudewirkung zum Park dar. Diese Zäsur wird als Pausen- und Erschließungsachse im Gebäudeinneren aufgenommen mit starkem Sicht- und Raumbezug zum St. Leonhard Park.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 26.11.2012, 18:16
Zuletzt aktualisiert 03.06.2013, 09:53
Beitrags-ID 4-60875
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