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  • DE-96332 Rothenkirchen
  • 03/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-130596)

Neugestaltung der Ortsmitte


  • 2. Preis


    Landschaftsarchitekten
    terra.nova Landschaftsarchitektur, München (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Yvonne Baur, Carola Stürzer

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Positiv wird die Marktplatzerweiterung nach Süden gewertet, wobei mit dem historischen Marktplatz und dem neuen „Festplatz“ zwei separate Funktionsräume entstehen, die durch eine einheitliche Belagsgestaltung miteinander verbunden werden und einen großzügigen, zusammenhängenden Stadtraum bilden. Positiv ist auch die Fassung der historischen Vorgärten durch Einzelbäume auf der Ostseite des Marktplatzes und der neue „Marktbrunnen“ neben der Linde, in Verlängerung der Denkmal-Achse hervorzuheben.
    Ein Befahren des Marktplatzes scheint weiterhin uneingeschränkt möglich. Diese Problematik bleibt ungelöst.
    Die aus gestalterischen Gründen nachvollziehbare Pflasterung der Kreisstraße wird hinsichtlich der Funktionalität kritisch gesehen.

    Das auf dem Suffa-Anwesen vorgeschlagene Rothenkirchener Haus“ bildet zum einen die wiederhergestellte südliche Raumkante des Marktplatzes; zum andern übernimmt es aufgrund seiner zentralen Lage gleichzeitig die Vermittlerfunktion zwischen Markt- und „Festplatz“.
    Die Nutzungsmöglichkeit für das „Rothenkircher Haus“ wird durchaus gesehen. Die Größendimension erscheint der städtebaulichen Situation angemessen. Die Funktionalität wird jedoch durch die interne Treppenanlage eingeschränkt. Auch wird die Aufnahme der untergeordneten Raumkante der Nebengebäude des ehemaligen Suffa-Hauses durch das „Rothenkirchner Haus“ als nicht ideale Lösung zur Raumgliederung gesehen.

    Die Attraktivität des „Festplatzes“ ist von einer lebendigen Nutzung des derzeit leerstehenden Hotels Hansveit abhängig. Eine räumliche Abtrennung des Festplatzes zur Nord-Süd verlaufenden Kreisstraße fehlt.

    Der durch Stützmauern abgetrennte Parkplatzbereich ordnet sich in zweiter Reihe zwischen der vorhandenen Bebauung harmonisch ein.
    Vom Parkplatz aus sind die Zugangsmöglichkeiten zum Kindergarten jedoch eingeschränkt.

    Die lockere Baumanordnung auf dem Kirchplatz ist durchaus interessant. Der hohe Versiegelungsgrad der Platzfläche wird negativ gesehen.

    Leider sieht der Entwurf keine direkte Zugänglichkeit und Bespielbarkeit des Langleitenbaches vor.

    Die komplette Umrahmung des Parkplatzes mit Stützmauern wird als nicht unerheblicher Kostenfaktor gesehen.
    Das Kosten-/ Nutzenverhältnis des Rothenkirchener Hauses wird kritisch beurteilt.


INFO-BOX

Angelegt am 28.03.2013, 15:31
Zuletzt aktualisiert 28.07.2014, 10:58
Beitrags-ID 4-65917
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