loading
  • DE-20095 Hamburg
  • 04/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-129522)

U-Bahn Haltestelle Elbbrücken


  • ein 1. Preis Zur Überarbeitung aufgefordert

    © Auer+Weber+Assoziierte

    Architekten
    Auer Weber, Stuttgart (DE), München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Tragwerksplaner: Mayr | Ludescher | Partner Beratende Ingenieure, München (DE), Stuttgart (DE)
    Bauingenieure: Ingenieurbüro Schmid + Partner, Erlangen (DE)
    Visualisierer: Pro Eleven GmbH, München-Germering (DE)

    Erläuterungstext
    Das Erscheinungsbild der neuen U-Bahn-Haltestelle Elbbrücken wird konsequent aus den
    Rahmenbedingungen des Ortes entwickelt, wodurch das Bauwerk neben seiner unverwechselbaren Gestalt vor allem als Abbild der funktionalen Zusammenhänge und der Nutzerströme in der neuen Haltestelle und ihrem Umfeld fungiert.

    Die Form öffnet sich südlich zur Freihafenelbbrücke und nördlich zur Bahnbrücke Billhorner
    Röhrendamm. Attraktive Ein- und Ausblicke des Halleninnenraumes werden dadurch ermöglicht. Die Treppe der Gleisquerung wurde dem Haupteingang zugewandt und ermöglicht auf kurzem und übersichtlichen Weg ein Überquerung der Gleise und Anbindung zum S-Bahn-Anschluss.

    Entwurfsparameter:
    - Vierseitige Erschließung der Haltestelle zu beiden Seiten der
    Zweibrückenstraße
    - Räumliche Nähe zur markanten Silhouette der Freihafenelbbrücke, welche mit drei
    gestaltprägenden Bogensegmenten die Nordelbe überspannt
    - Nutzung der Haltestelle als attraktive Querungsmöglichkeit der Zweibrückenstraße
    - Keine zusätzliche Lastabtragung des Dachtragwerkes auf das die Zweibrückenstraße
    überspannende Brückenbauwerk

    Für die Überdachung wird eine Struktur vorgeschlagen, welche sich sowohl im Grundriss als auch im Längsschnitt an die räumlichen Anforderungen der Haltestelle anpasst:
    Das aus einer dichten Reihung von bogenförmigen Trägern zusammengesetzte geschwungene Volumen weitet sich im Bereich der vier Zugangszonen großzügig hallenartig auf, wohingegen die weniger frequentierten Zonen im Bereich der öffentlichen Querung der Zweibrückenstraße weniger Raum benötigen und somit konsequenterweise eine Taillierung des Hallenraumes zur Folge haben. Die sich daraus ergebende geschwungene Firstlinie des Neubaus nimmt formalen Bezug zu den Bogensegmenten der Freihafenelbbrücke auf. Nur die je drei bogenförmigen Randträger an den Längsseiten der Hallenstruktur, auf die die
    Bogensegmente des Hallentragwerks abgelastet werden, verweisen gestalterisch auf die drei Bögen der Freihafenelbbrücke. Sie ermöglichen einerseits, dass zu beiden Seiten der Halle großzügige Zugänge in die Tragstruktur eingeschnitten werden können, andererseits kann der Abschnitt im Bereich der Brückenquerung über die Zweibrückenstraße frei überspannt werden. Die Geometrie der Brückenquerung passt sich im Grundriss an das verjüngte Hallenvolumen an und kann somit deutlich schlanker als in der Vorstudie vorgesehen ausgeführt werden.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.