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  • DE-30173 Hannover
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-143391)

Wohnen am Altenbekener Damm 82


  • 1. Preis

    © bloom images

    Architekten
    gruppeomp Architektengesellschaft mbH BDA, Bremen (DE), Rastede (DE), Hannover (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: urbanegestalt, Köln (DE)

    Preisgeld
    25.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ausgehend von der überwiegend blockartig strukturierten Südstädter Bebauung soll das letzte neu zu besetzende Grundstück Richtung Maschsee am Altenbekener Damm ebenfalls durch eine Blockrandbebauung überplant werden.

    Die gewählten Höhenentwicklungen im Block antworten plausibel mit fünf Geschossen am Altenbekener Damm und viergeschossig an der Siemensstraße gegenüber der dortigen Reihenhausbebauung. Vom Rudolf-von-Bennigsen-Ufer Richtung Osten wird die Südstadt durch das Giebelmotiv der südwestlichen Blockecke städtebaulich geschickt annonciert. Durch Abstaffelungen ab dem 2. bzw. 3. Geschoss fügt sich die Neubaustruktur wie selbstverständlich in den Umgebungszusammenhang ein. Drei große Tordurchfahrten ermöglichen den Zugang zum Blockinnenbereich der sowohl gemeinschaftlich als auch hausnah privat genutzt werden soll. Gebäudezugänge werden vom Äußeren des Blocks wie auch vom Innenhof angeboten. Hierdurch entstehen angemessen große Zugänge zu den Wohnungen, die sich dann in einem richtigen Mix aus kleinen 2-Zimmer- bis zu familienorientierten 5- Zimmer-Wohnungen über die Geschosse verteilen.

    Die vorgeschlagene Staffelung rund um den Block erzeugt unterschiedlich tiefe Grundrissmöglichkeiten, von denen nahezu 50 %, zusätzlich zu den durchgehend angebotenen Loggien, einen freien Austritt auf eine den Wohnungswert stützende knappe Terrasse haben.

    Die im Blockinnenbereich vorgesehenen Balkone variieren das wohnungsbezogene Freiraumangebot. Der architektonische Auftritt des Gebäudes ist wohltuend und unprätentiös eigenständig, wenngleich gestalterische Motive südstädtischer Bautraditionen zeitgemäß interpretiert werden.

    Im Quervergleich bietet der Entwurf – unter weitestgehender Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestands – die kräftigste Ausnutzung. Die gewählten Gliederungen und Strukturierungen des Baukörpers, als auch seine architektonische Gestalt lassen eine angemessene und in die Zukunft gerichtete Weiterentwicklung des städtischen Baublockes in der Hannoverschen Südstadt erwarten.