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  • DE-23701 Eutin
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-128018)

Stadtentwicklung Eutin 2016+


  • 1. Preis

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    Architekten
    Rozynski Sturm Architekten, Berlin (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschafts- / Umweltplaner: A24 Landschaft, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser thematisieren die attraktive Hanglage als Haupteingang Süd. Die langfristige Lösung dieser Situation sollte ortsnah gefunden werden. Der Verbindungsweg vom Eingang bis hin zum Küchengarten ist richtig gewählt und schafft eine interessante Inszenierung der einzelnen Gartenfelder und ihrer extensiven Zwischenräume. Mit der sensiblen und temporären Anreicherung im Schloss- und Tempelgarten werden weitere Höhepunkte für die Gartenschau gesetzt.

    Die Arbeit zeichnet sich durch ihre Detailschärfe aus. Ihr übergeordneter Ansatz ist es, vielfältige Verbindungen zum Wasser zu schaffen und insofern den See zum Mittelpunkt der Gesamtanlage zu machen. Nicht immer müssen die Seeachsen begehbar sein, das strikte Motiv wirkt teilweise etwas überstrapaziert.

    Die Stadtbucht ist richtig dimensioniert. Der Rosengarten bildet den Mittelpunkt und Zugang aus der Stadt. Ein Element auf dem Wasser schafft hier eine sinnvolle Betonung.

    Der Seepark ist mit seinen wertvollen Beständen überwiegend erhalten. Den Kern bildet ein verdichteter Rhododendronhain - ein zukünftiges Highlight für die Eutiner - gemäß dem Küchengarten. Dieser wird von einer weitläufigen Wiesenlandschaft umgeben, die Blicke aufs Wasser gewährt. Dadurch erübrigen sich jedoch aus Sicht des Preisgerichts die formalisierten Stege als Seeachsen. Kritisch wird die Ufernutzung diskutiert; der Tausch der Flächen vom nördlichen zum südlichen Ufer wird empfohlen.

    Positiv hervorzuheben ist die Einbeziehung der Schwimmhallenvorfläche als Potential. Die Art und Weise der Übergänge in den Waldpark zeigen Chancen auf und werden als entwicklungsfähig betrachtet.

    Das nordöstliche Bauhofgelände wird zu einer kraftvollen Gartenmesse auf der Grundlage des Bebauungsplanes als Nachnutzungsoption. Die feldartigen Strukturen entsprechen dem Landschaftsbild der Kulturlandschaft.


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