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  • DE Berlin
  • 12/2003
  • Ergebnis
  • (ID 2-186)

Nöldnerplatz


  • 2. Preis

    Lageplan 1.2000

    Landschaftsarchitekten
    terra.nova Landschaftsarchitektur, München (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Michaela Uhr, Gunter Fischer, Thorsten Kaifel

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: wich architekten, München (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht



    Die Autoren entwickeln einen Platz mit einer oszillierenden Atmosphäre, in dem das feine Überspielen präziser Zonierungen, die Qualität des Ortes ausmacht. Diesem Ansatz folgen auch die städtebaulichen Interventionen, die in einem 2. und 3. Bauabschnitt im Nordwesten des Platzes realisiert werden sollen. Die Stellung der Gebäude folgt dem Bild des unregelmäßigen Plattenbelags auf der Fläche und setzt die Bewegung des Geländes der Ausländerbehörde unauffällig nach Norden fort. Im 1. Bauabschnitt werden die Gebäudeflächen mit Spielplätzen belegt. Dem leichten städtebaulichen Rahmen folgt die mit Platten belegte Hauptdurchwegung in einem feinen Schwung vom S-Bahnhof zur Max-Taut-Schule. Allerdings entspricht diese Wegeführung nicht den Hauptbewegungsrichtungen über den Platz.

    Die Autoren vergrößern den Betrachtungsraum, indem sie den Platz zwischen dem westlichen Bahndamm und der Lückstraße durch unregelmäßige Baumpflanzungen aufspannen, deren Dichte allmählich nach Osten abnimmt. Zum Detail entwickelt sich ein spannender Kontrast zwischen der Variabilität und Präzision der einzelnen Betonplatten „Foot-prints“ und der räumlichen Diffusität.

    Aus dem Blick des Denkmalschutzes erscheint der Vorplatz vor der Max-Taut-Schule sowie die Blickbeziehung zur Schule als angemessen. Insgesamt stellt sich ein Bild des neuen Nöldnerplatzes ein, welches großzügig und frei von jeglichen Schmuckelementen ist und in seiner seltsamen Rauheit dem Ort einen unverwechselbaren Charakter verleiht.