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  • DE-70771 Leinfelden-Echterdingen
  • 02/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-131999)

Umbau und Erweiterung Filderhalle


  • ein 2. Preis

    h4a | Perspektive

    Architekten
    h4a Gessert + Randecker Architekten | h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten, Stuttgart (DE), München (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Martin Gessert , Albrecht Randecker

    Mitarbeit
    Nicolas Henn, Vuong Khoa Tran, Marianne Weichenrieder

    Preisgeld
    18.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der klare einfache Baukörper des Anbaus zeigt eine eigenständige Architektursprache innerhalb des Gebäude-Komplexes. Er weist den Charakter eines Pavillons mit schwebender Dachscheibe und allseitiger Verglasung auf und wirkt leicht und transparent. Die vorgeschlagene Pfosten-Riegel Fassadenkonstruktion erscheint angemessen und unterstützt den Pavilloncharakter. Die Fügung an den Bestand wirkt punktuell problematisch und ist zu überdenken.

    Der neue Zugang von der Bahnhofstraße ist gut vorstellbar als Haupteingang für die Gesamtanlage. Wünschenswert wäre eine stärkere äußere Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und der städtischen Grünfläche. Bisher wird die Situation durch die Parkplätze und die Tiefgaragen-Ausfahrt belastet. Zufahrt und Ausfahrt sind ohnehin in der Dimensionierung problematisch.

    Die funktionalen Stärken des Entwurfs liegen in der sehr hohen Flexibilität und optimalen Bespielbarkeit der Räume. Dies bezieht sich sowohl auf die Säle als auch auf die Addition der verschiedenen Foyerbereiche. Auf der Westseite des Gebäudes ergibt sich die Möglichkeit, Saal- und Foyerflächen zu einem Großen Saal zu verbinden und damit u. a. auch größere Bankette zu veranstalten. Der Vorschlag, vorhandenes und neues Foyer über das „Studio 2“ zu verbinden, wird sehr positiv gesehen, ist aber aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes zu hinterfragen. Die Organisation der Küchen und Serviceräume ist klar strukturiert. Ebenso ist der Sanitärbereich angemessen in seiner Platzierung. Die Erweiterung der Tiefgarage ist so denkbar.

    Die Arbeit macht leider keine Aussagen zu Konstruktion, Materialwahl und zum Energetischen Konzept. Insgesamt stellt sie einen wertvollen Beitrag zur Aufgabenstellung dar. Die Einfachheit des Konzeptes macht eine hohe Detailqualität in der Umsetzung erforderlich.


INFO-BOX

Angelegt am 13.02.2014, 16:00
Zuletzt aktualisiert 01.07.2014, 13:38
Beitrags-ID 4-80712
Seitenaufrufe 387