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  • DE-37339 Leinefelde-Worbis
  • 02/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-152766)

Neubau der Grundschule Worbis


  • 1. Preis

    Blick auf den Eingangsbereich, © Visualisierung: Büro4, Dresden

    Architekten
    Schettler & Partner Architekten | Stadtplaner | Ingenieure PartG mbB, Weimar (DE) Büroprofil

    Preisgeld
    16.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Verfasser setzt einen neuen dreigeschossigen Neubau als eigenständiges Gebäude auf der Nord-Ostseite, den er geschickt mit dem bestehenden Gebäude verzahnt.

    Die Eingänge von Grund- und Regelschule sind gleichrangig zurückgesetzt, wobei das neue Schulgebäude zusätzlich einen geschützten Eingangsbereich erhält.

    Die architektonische Qualität ist zeitgemäß modern und sachlich und verzichtet auf eine spektakuläre Formensprache.

    Das Raumprogramm wurde quantitativ und qualitativ gut erfüllt, die Klassenräume werden direkt mit den Vorbereitungsräumen kombiniert. Die Nebenfunktionen befinden sich im Kern-bereich und werden durch das Atrium belichtet.
    Die Verkehrsfläche wird auf ein erforderliches Maß beschränkt und bietet dennoch Raum zu Blicken nach außen.

    Der Verwaltungsbereich liegt günstig direkt über dem Eingangsbereich mit Sichtbeziehung zum Pausenhof.

    Die funktionelle und organisatorische Anordnung der Räume wird vom Nutzer als logisch, angemessen und schulpraktisch anerkannt.

    Die Barrierefreiheit ist über allen Ebenen gegeben, der einzige Aufzug ist zentral am Eingang/Atrium gelegen und ebenso über den Verbinder von der Regelschule nutzbar.
    Hier wäre zu prüfen ob der Aufzug nicht besser im Altbau angeordnet wird um auch das 3. Obergeschoß des Altbaus zu erschließen.

    Die Kompaktheit des neuen Baukörpers in Verbindung mit dem Atrium verspricht zudem gute energetische Bedingungen (Nachtabkühlung).

    Der Neubau kann ohne große Einschränkungen des Regelschulbetriebes realisiert werden, lediglich für den Abriss des bestehenden Anbaus müssen zwischenzeitlich räumliche Übergangslösungen geschaffen werden.

    Die nicht ganz eingehaltene Kostengrenze ist dem Abriss des Anbaus geschuldet, wird jedoch durch die konsequente wirtschaftliche Entwurfslösung teilweise kompensiert.

    In der Freiraumgestaltung schafft der Verfasser differenzierte Angebote durch den großzügigen Eingangsbereich mit Pausenhof, der vom Regelschulbereich räumlich und höhenmäßig getrennt ist.

    Die vordere verbliebene große Freifläche kann für Spielwiese u.ä. genutzt werden (Hort) und lässt zudem noch Spielraum für eine zukünftige Entwicklung.


INFO-BOX

Angelegt am 26.02.2014, 09:53
Zuletzt aktualisiert 03.03.2014, 14:59
Beitrags-ID 4-81165
Seitenaufrufe 649