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  • 2. Preis

    Lageplan

    Landschaftsarchitekten
    nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner, Hannover (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Evelyn König

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt am Main (DE), München (DE), Berlin (DE), Braunschweig (DE), Beijing (CN)

    Preisgeld
    30.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit landschaftsplanerischen Mitteln einen definierten großen Rahmen aufspannt, in dem vielfältige Lernorte von der Schule selbst gestaltet werden können.

    Der Eingangsbereich ist großzügig und einladend, zugleich bietet er unterschiedliche Begegnungsmöglichkeiten durch kleine Inseln mit Sitzkreisen und Baumgruppen. Das unmittelbare Umfeld der bestehenden Gebäude ist mit Wegen und Plätzen als kontinuierliche Fläche intensiv gestaltet, im Detail allerdings nicht immer plausibel. Im Zentrum bildet sich eine große Begegnungsfläche, die für alle drei Schulformen gleichermaßen erreichbar ist.

    Je weiter man sich von den Gebäuden entfernt, desto größer werden die gestalterischen Freiräume für die Nutzer. Alle erforderlichen programmatisch fixierten Einzelnutzungen sind gut in die Anlage integriert.
    Die Anlage entwickelt sich wie selbstverständlich dem natürlichen Gelände folgend und endet inszeniert ansteigend in dem zentralen Übergang der Turnhallen, der einen weiteren attraktiven Eingang für das Gesamtgelände bietet. Von der Straße am Schwimmbad aus sitzt der Übergangsraum präzise am Ende einer kleinen Platzfläche, die sehr schön und einladend vom öffentlichen Raum in das Schulgelände überleitet.

    Die Sporthallengebäude sind klar und übersichtlich gegliedert in eine obere Zugangsebene für die externen Zugänge zu den Tribünen und einer unteren Ebene für die Umkleiden und die Zugänge zu den Hallen. Auf der oberen Ebene fehlen Nebenräume für z.B. Toiletten, ohne die
    eine externe Nutzung nur eingeschränkt funktioniert. Die äußere Gestaltung der Baukörper ist angemessen, selbstverständlich und harmoniert mit dem Landschaftsentwurf.

    Der geforderte Mindestenergiestandard wird erreicht; es wird der Niedrigstenergiestandard angestrebt. Der vorgeschlagene Einsatz von regenerativen Energien ist umfänglich. Das Konzept ist energetisch und technisch stimmig; ein wirtschaftlicher Betrieb des Gebäudes ist zu erwarten.