loading
  • 1. Preis

    Lageplan Gesamtgebiet

    Landschaftsarchitekten
    heide-marie eitner landschaftsarchitektur, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Breining • Buchmaier Architekten I Stadtplaner I Energieberater, München (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Mit einer selbsterklärenden differenzierenden Gesamtstruktur reagiert das Konzept auf die Lage des Entwicklungsgebietes Stadt und Landschaft.
    Die Amberger Straße ist mit gut proportionierten Clustern definiert, während der Talraum der Pegnitz feinfühlig in einen Kunstpark übergeht, der mit der Kurplatzachse einen fast poetischen Rahmen für das Kurhaus bildet.
    Hotel und Kunstcafe schließen das Ensemble folgerichtig nach Osten ab, der Turm setzt einen Akzent an der richtigen Stelle.
    Die Höhendifferenz im Gelände wird geschickt für die Unterbringung eines Parkdecks einerseits und die Verbindung zur Therme andererseits genutzt. Der Vorplatz erhält dadurch einen schlüssigen Rahmen.
    Die Erschließungsstraße südlich der Cluster wirkt selbstverständlich und sehr wirtschaftlich, zumal auch die Tiefgarage unter der Esplanade angebunden ist.
    Die angebotenen Baukörperformen lassen durch ihre Robustheit auch über lange Entwicklungszeiten Qualität erwarten.
    Der Baukörper des Finanzamtes ist als Meilenstein des Quartiers schlüssig in das Konzept integriert. Der Zugang von Osten liegt richtig an der Esplanade. Die nördlich gelegenen Stellplätze stören die städtebauliche Anmutung des Gebäudes. Die zweibündige Anlage steht um einen großzügigen Innenhof.
    Die Orientierung für Besucher ist vom dreigeschossigen Foyer sehr gut möglich. Die Flure sind zu lang und ungestaltet. Die Rettungswege sind zu lang. Der weitauskragende Schirm des Vordaches im Osten ist überdimensioniert. die angebotenen Terrassen im 2. Obergeschoss gliedern den Baukörper im Süden. Deren funktionale Verbindung mit dem Fortbildungs- und Sozialräumen ist konsequent.
    Durch das Verlassen des rechten Winkels entstehen im Ansatz spannungsvolle Innen- und Außenräume. Die Fassaden haben eine zurückhaltende Erscheinung und sind gut proportioniert. Das faszinierende gläserne Bauteil des Foyers wird durch die eingehängten Besprechungsbehälter im 2. Obergeschoss gestört.
    Die Konstruktion des Gebäudes wird nachgewiesen, ohne im Detail die
    Nachvollziehbarkeit der Gestaltungsabsicht zu erreichen. Der sommerliche Wärmeschutz ist mit den unangemessen reflektierenden Gläsern und den Lichtlenklamellen nicht ausreichend gelöst.
    Das Verhältnis des Rauminhaltes zur Hauptnutzfläche liegt im mittleren Bereich.