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  • DE-68161 Mannheim
  • 10/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-169293)

Quartier T5


  • 5. Preis

    5. Preis: 01 Perspektive Blockecke, © Faerber Architekten | Studio S F

    Architekten
    FAERBER ARCHITEKTEN, Mainz (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Harald Faerber

    Mitarbeit
    Fabian Faerber, Saskia Aegerter, Susanne Weber, Julia Beck

    In Zusammenarbeit mit:
    Investoren: BWL Wohnungsbaugesellschaft m.b.H., Mainz (DE)
    Architekten: STUDIO S F, Mannheim (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf setzt in seinem städtebaulichen Konzept konsequent die Vorgabe einer geschlossenen Blockrandbebauung um und entwickelt zwei unterschiedlich breite Hausmodule. Aus dem sogenannten Grundmodul mit 7-8 m Breite und dem Kleinmodul mit 5-6m Breite werden dann die unterschiedlichen Situationen folgerichtig weiterentwickelt. So entstehen vier Eckgebäude und unterschiedlich konfigurierte Townhouses und Gebäudeteile mit einem Hofannex. Die Höhenentwicklung zwischen vier und fünf Geschossen und die Integration der Loggien ist gut gelungen. Dadurch wird die gesamte Baumasse angenehm proportioniert.

    Die Fassadensprache ist trotz der unterschiedlichen Materialien eher einheitlich und es wird eine wirkungsvolle Differenzierung der einzelnen Haustypen vermisst. Der Blockinnenraum ist dagegen sehr gut gegliedert und angemessen zoniert, wodurch eine angenehme Wohnatmosphäre zu erwarten ist. Die Gestaltung ist differenziert und überzeugt durch eine konsequente Materialverwendung.

    Der Erdschluss für größere Gehölze ist leider nicht gewährleistet.

    Der Wohnungsmix erscheint ausgewogen, wenn auch der Anteil der sehr großen Wohnungen zu groß ist. Insbesondere die Dreizimmerwohnungen mit bis zu ca.130qm und die Townhouses bis ca. 220qm erscheinen überdimensioniert. Die Verteilung der Gewerbeflächen an den jeweiligen Ecken und an der Straße zu T5 sind grundsätzlich wünschenswert sollten aber in ihrer Funktionalität und Größe nochmal überprüft werden.

    Die Garage ist nicht sehr funktional geplant, da sehr viel enge Situationen und Sackgassen entstehen, einige Stellplätz fehlen.

    Der Entwurf ist insgesamt ein fundierter Beitrag zu der hier gestellten Aufgabe. Die Funktionalität der Wohnungen ist zum größten Teil gut, der Erschließungsanteil ist angemessen und die einzelnen Typologien sind richtig platziert. Die Erscheinung könnte aber ambitionierter sein. Der Bezug zur angedeuteten Stadtreparatur kann nicht vollständig überzeugen, da insgesamt immer noch die Struktur und der Ausdruck eines Großblocks zu erkennen ist.