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  • DE-79822 Titisee-Neustadt
  • 10/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-182465)

Münsterplatz / Stadtmitte


  • 2. Preis


    Landschaftsarchitekten
    faktorgruen, Freiburg im Breisgau (DE), Rottweil (DE), Heidelberg (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Ricardo Patings, Elena Tzoulakis, Michał Herl

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Piribauer, Freiburg im Breisgau (DE)

    Preisgeld
    4.000 EUR

    Erläuterungstext
    Idee und Konzept
    Neustadt verfügt mit seinem Münster und dem Münsterberg über eine einzigartige städtebauliche Situation von touristischer Bedeutung, die in der Lage ist, weit über die Region hinaus zu strahlen. Diese Qualität wird heute noch nicht ausreichend präsentiert und ist nur schwer ablesbar. Eine eindeutige Mitte von Neustadt ist nicht erkennbar. Das Münster als ortsbildprägendes Element und identitätsstiftendes Bauwerk soll wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden, zusammen mit dem neuen Rathausplatz wird eine eindeutige Mitte für Neustadt geschaffen.

    Städtebau – Der Münsterberg
    Der Münsterberg als zentrale ortsbildprägende Situation wird freigestellt und von allen Seiten sichtbar gemacht. Städtebaulich befindet sich das Münster zwar sozusagen in „zweiter Reihe“, bildet allerdings durch seine erhabene Position, sowie durch seine Höhe den Mittelpunkt von Neustadt. Durch eine einheitliche durchgehende Platzgestaltung mit offenen Blick- und Wegebeziehungen in Form von Rampen- und Treppenanlagen rund um das Münster entsteht ein Rahmen, der in der Lage ist, das Münster würdig zu präsentieren, die „Münsterplatte“. Heute verstellte Blickbeziehungen werden geöffnet und herausgearbeitet. Die vorhandenen denkmalgeschützten Gebäude, wie das Pressehaus, das Pfarrhaus sowie das ehemalige Polizeigebäude werden als Solitärs auf dem Platz zum integralen Bestandteil der neuen Münsterplatte und bilden zusammen mit dem Münster ein Ensemble von herausragender Bedeutung. Entsprechend werden adäquate Nutzungen in den Gebäuden, wie Café/Gastronomie, Mediathek und Museum etabliert, um den Münsterberg als neuen Anziehungspunkt und Ort der Begegnung zu beleben. Die heute nur schwer auffindbare Eingangssituation des Münsters wird durch eine großzügige Treppenanlage aufgewertet, die dem Münster seine besondere Stellung im Ort verleiht.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.