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  • DE-48149 Münster
  • 10/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-169172)

Wohnquartier Gasselstiege


  • Anerkennung


    Architekten
    KRESINGS, Münster (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Rainer Maria Kresing , Kilian Vitalis Kresing

    Mitarbeit
    Kai Binnewies, Can Altinsoy

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Mannheim (DE), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Das neu zu bebauende Areal an der Gasselstiege zeichnet sich zunächst aus durch die Klarheit der Fläche und ihrer Erschließung. Am Eckpunkt klassischer Blockstrukturen wird eine neue Art der Gestaltung präferiert, welche die notwendige Funktionalität in Hinblick auf Verkehr und entsprechender Emission berücksichtigt und möglichst effektiv bricht, dabei gleichzeitig abweicht von herkömmlicher Ordnung und Struktur. Prägnant im Vordergrund steht dabei gleichzeitig das Gebiet inhaltlich als geschlossenes Wohnquartier mit entsprechender Identifikation und atmosphärischer Qualität zu realisieren. Die Anordnung der korrespondierenden Baustrukturen ist so gebildet, dass ein räumlich bewegtes wie sozial lebendiges Bezugssystem eines neuen Stadtviertels entsteht. In der heterogen gewachsenen Stadtrandumgebung mit Blockbebauung und Einzelbaukörpern verschiedener Geschoßhöhen bis hin zum Hochhaus wird eine Konzeptlösung vorgeschlagen, die urbane dichte in neuer Formation und Qualität garantiert.
    Der Entwurf nutzt die Topographie der Fläche zur Absetzung gegen den Straßenraum der Hauptverkehrsachsen und schafft an der Spitze des Grundstücks über ein erhöhtes Wohnniveau eine urbane aber ruhige Wohnsituation besonderer Qualität. Entgegen der konventionellen Platzierung und Bebauung werden neue Winkelstrukturen so positioniert, dass minimale Verkehrsberührung und maximale Wohnqualität und Anschluss an Parkstrukturen gewährleistet ist. Die einzelnen Winkelgebäude ergänzen sich mit der Bebauung am … Rand zu einem Quartier.
    Für den PKW-Verkehr wird das Viertel erschlossen über die Hauptverkehrsachsen mit Zufahrten zu den Tiefgaragen und für den Fußgängerverkehr über Treppen und barrierefreie Möglichkeiten in den inneren Bereich des Quartiers. Gestalterisch entsteht eine Einheit und eine neue Adresse als Stadtviertel in der einheitlichen Geschosshöhe, in der durchgängigen inneren Farbgestaltung im Ziegel des Bodenbelages und der Fassaden. Die Ergänzung mit den äußeren Fassaden in heller Gestaltung und Korrespondenz zu den Grünflächen, sowie die Durchblicke in den inneren Bereich schafft ein lebendiges Bild einer eigenen neuen Adresse

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.