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  • 3. Preis

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    Architekten
    habermann.decker.architekten, Lemgo (DE)

    Preisgeld
    2.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Anordnung des länglichen Baukörpers senkrecht zur Nieheimer Straße nimmt überzeugend Bezug auf den stadträumlichen Rhythmus der Straßenrandbebauung und zugleich auf die Tiefe des Hauptgebäudes. Die Raumerweiterung im Gelenk zwischen Bestand und Neubau schafft dabei zusammen mit dem Baumbestand einen qualitätsvollen Übergangsbereich, wenngleich die Ausfahrt für Linksabbieger aus dem
    Grundstück heraus hier im Kurvenbereich als nachteilig gesehen wird. Auch geht diese Baukörperfiguration auf Kosten des Grenzabstandes zum südlichen Nachbarn, der abhängig von der Gebäudelänge aus baurechtlicher Sicht zu knapp bemessen ist.
    Die innere Disposition zeigt eine konsequent im Achsmaß von ca. 1,50 m durchgerasterte Struktur, die ein hohes Maß an Flexibilität vom Zellenbis zum Großraumbüro bietet und somit die Anforderungen des Auslobers in hohem Maße erfüllt. Das äußere Erscheinungsbild bildet diesen inneren strukturellen Aufbau als „Netz“ aus vertikalen und horizontalen Bauteilen konsequent ab, materialisiert durch vorgehängte Glasfaserbetonelemente. Energetisch wie wirtschaftlich steht der kompakte Entwurf in der Spitzengruppe der Wettbewerbsbeiträge und stellt insgesamt eine zeitgemäße, nachhaltige Lösung für die konkrete Bauaufgabe da. Als nachteilig werden die baurechtlichen Aspekte, die Verkehrsführung und die teils auch als monoton empfundene Fassadengestaltung empfunden, besonders auch im Übergangsbauwerk zum Hauptgebäude.


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