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  • 3. Rundgang

    © Kerstin Osterwaldt

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    Projekt
    Luftnummer ─ Flughafen Berlin Brandenburg

    Architekten
    Kerstin Stahl

    Erläuterungstext
    Die Meinung ist gespalten über den Flughafen Berlin Brandenburg, aber eines steht fest, auch wenn der Flughafen jemals in Betrieb genommen wird, haftet ihm wohl der negative Ruf als „Berliner Luftnummer“ lange an. Als eine Luftnummer wird laut Duden umgangssprachlich ein unseriöses, substanzloses, ergebnisloses Projekt bezeichnet. Aus meiner Sicht ist dieses Projekt genau das: eine „Luftnummer“ und das habe ich in meinem Backwerk dargestellt.
    Es stellt einen Ausblick in die nahe Zukunft des Areals dar.
    Die Grundrissformen der Flughafengebäude habe ich mit Mandelplättchen abgebildet. Die durchsichtigen Wandscheiben aus Gelatineplatten umranden zusätzlich die Form und sollen hauptsächlich die „Luftnummer“, sprich die Leere des Terminals symbolisieren. Das fehlende Dach unterstreicht zusätzlich diese Symbolik und zudem zeigt es den Zerfall der Gebäude, der durch den Leerstand allmählich einsetzten wird.
    Die Natur nimmt sich das Areal langsam für sich in Anspruch. Ranken aus Zuckerbändern suchen sich ihren Weg und überranken bald das gesamte Gelände. Bäume aus Lollis stellen das ursprünglich geplante parkähnliche Entree dar und den Übergang zur Natur.
    Das Einzige, was hier in nächster Zeit fliegen wird, sind Fledermäuse und Vögel.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 02.02.2015, 11:12
Zuletzt aktualisiert 02.02.2015, 11:47
Beitrags-ID 4-98180
Seitenaufrufe 150

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